Direkt ins Haus ... äh Postfach… geliefert. Dieser Post ist für alle meine Freunde ohne Blog!

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Ich habe Leser, die mein aufregendes Leben als Frau busybee lesen und selbst kein Blogger sind. Jaaaa, sowas soll es tatsächlich geben!

Also Menschen, die nicht morgens alles automatisch in einem Feedreader, bei Blogger oder ähnlichem häppchenweise präsentiert bekommen. Sondern Menschen, die regelmässig die URL eingeben, um nachzuschauen, ob es etwas Neues gibt. Manchmal bekommen sie es auch per Facebook mit. Wenn sie denn da angemeldet sind.

ABER: Man kann es sich ganz leicht machen
Hier die unterschidelichen Möglichkeiten:

1. Neue Blogbeiträge per E-Mail abonnieren

Einfach eMailadresse eintragen - und schwups landet der neueste Artikel im eigenen Postfach. Das bieten mittlerweile die meisten Blogs an.
Vorteil: Man bekommt den Artikel per Mail zugeschickt.
Nachteil: Man bekommt den Artikel per Mail zugeschickt - wie vieleicht auch noch ein ganze Menge anderer Dinge, die einem das Postfach verstopfen.
Und: Ihr bekommt meine Posts immer mit ein bisschen Verspätung.

2. auf Social Media folgen

Ich kündige meine Artikel meist auf Facebook und Twitter mit an - und auch noch ein paar mehr Infos bekommt ihr zusätzlich. Vorraussetzung ist jedoch, dass man dort einen Account hat.

3. Neue Blogbeiträge per RSS abonnieren

Praktisch jeden Blog kann man per RSS abonnieren. Das ist der Königsweg.

RSS ist ein Nachrichtenformat vergleichbar mit einem Nachrichtenticker. Sobald ein neuer Artikel erscheint, wird er automatisch in den Ticker geschickt. So kann man alles abonnieren, was einen interessiert.

Wenn man einen sogenannten Feedreader abonniert, dann landen alle neuen Artikel dort und man kann sie bequem dann lesen, wenn man Zeit und Lust dazu hat.

Nachteile: Keine, weswegen dies meine Empfehlung für euch ist!



Bis vor kurzem gab es genau einen Feedreader, der den Markt beherrschte: Der Google Reader.
Google beschloss jedoch, den Service per 1. Juli einzustellen. Ich empfehle euch jetzt den Reader von Feedly: Feedly zeigt die abonnierten Blogs und integriert zahlreiche andere Webdienste (z.B. Instapaper, Twitter, Facebook usw.). Feedly ist kostenlos und bietet auch Apps für iOS (iPhone/iPad) und Android an.

Noch Fragen? Ab heute dann: Nicht mehr die URL einzeln eingeben!

Samstags bei busybees

Sonntag, 7. Dezember 2014

Gestern Morgen war der Tag nach vorgestern, den ich ja (wie fleissige Insta-Folger) wissen, mit der Serie Dracula (wenn Jonathan Rhys Meyers zusätzlich noch Locken hätte, dann hach … aber das war schon bei den Tudors das Problem … OMG das passiert, wenn man die Wochenende immer alleine vor dem Fernseher verbringt - und das mit den Locken, hatte ich das noch hier erwähnt?)  und Gin Tonic beendet habe. Das Mischungsverhältnis war so optimiert, dass ich die Nikolausstiefel für Pippi noch würdevoll bestücken konnte, es aber noch genug "Bums" hatte (hatte ich mir in der letzten Woche redlich verdient).
Weniger würdevoll war mein aus dem Bettkriechen am Samstag. Am Mischungsverhältnis lag es nicht, wohl eher an einem total verkrampften Nacken. Woher kam die fiese Zugluft??
Ich schleiche mit einem Tigerbalsam-Pflaster zu Pippi, die mit ihrer neuen Snowboardermütze und Buch im Bett sitzt. Hui, wir haben wohl ein Temperaturproblem in der Wohnung. Wie ich am Ende des Tages noch lernen werde: Mützen im Bett sind bei Teenagern kein Anzeichen von Frösteln, sondern modisches Accessoires. Ich freue mich, dass die Nikolausgaben so gut angekommen sind (40 Seiten im neuen Buch ab 6.30 Uhr sind ein gutes Zeichen).
Pippi ist extrem gut gelaunt und platziert das Pflaster sogar ohne Murren in meinem Nacken. Sowas können nur die Amis erfinden: Funktioniert wie ein Wärmepflaster, ist aber durch und durch mit Tigerbalsam getränkt und erzeugt eine wirklich gute Hitze. Leider sollte man als Träger an diesen Tagen niemandem näher als zwei Meter kommen …

Der Plan sieht vor: Frühstücken, zur Post brausen, reinstürzen, Paket schnappen und ab nach Frankfurt zum Shopppppping!
Der Nikolaus hat uns zwei Schokocroissants von der Tankstelle mitgebracht. Nach einem Viertel erleiden wir einen Zuckerschock und verlassen das Haus leicht überdreht. Pippi ist sehr zufrieden: Die Frisur sitzt, das Taschengeld ist angespart, der Einkaufszettel ist optimiert.
Um 9.02 Uhr erreichen wir die Post. Geöffnet hat sie angeblich um 9 Uhr, die Schlange windet sich jedoch schon ums Haus herum. Aber Piensen gibt es heute nicht! Das 4. Päckchen muss her! Pippi unterhält alle Wartenden mit Erzählungen aus dem Sportunterricht. Der Zucker wirkt.

Um 9.30 Uhr halten wir ein Minipäckchen in den Händen, das auch locker in den Briefkasten gepasst hätte. 
Die Fahrt nach Frankfurt ist … lehrreich. Ich bekomme den Inhalt ihres Ipods präsentiert und sehr interessante Geschichten zu den einzelnen Liedern. Wahrscheinlich immer noch der Zucker …

Auf unserer Liste:
1. ein Par Stiefel für Pippi. Pippi lebt auf sehr großem Fuß und Größe 41 fällt definitiv nicht mehr unter die Kategorie Kinderschuhe. Damenstiefel passen aber auch nicht, da sie an den Beinen meist viel zu weit sind. Dazu (ich habe bestimmt diverse Male darüber berichtet): Turnschläppchen. Zwei wirkliche Herausforderungen. ABER: Wir erfüllen die Mission im ersten Laden. Plus Lammfelleinlagen. Plus … äh … Stiefeletten für mich.

Die Fülle der Geschäfte nimmt zu.
Punkt 2 und 3 stehen auf Pipis Liste. Ohrringe mit Weihnachtskugeln und irgendein spezielles T-Shirt mit WhatsApp-Smilys. Im Accessoires-Laden stehen Unmengen an Vätern, die ihrem weiblichen Nachwuchs gequält zulächeln. Ich bin erstaunt, dass es sogar kleine Truthahnbraten-Ohrringe gibt. Erst das Shirt wird zur ersten größeren Herausforderung - wir müssen zu Primark.
Bääääääääähhhhh.
Will ich nicht, mag ich nicht!
Pippi zwingt mich.

Wir lassen dieses Kapitel aus. Shirt ist gekauft.

Ein großes Kaufhaus steht nun an. Ich mag keine Kaufhäuser. Ich mag nicht durch jede Etage gezwungen werden, um auf der gegenüber liegende Seite die Rolltreppe nutzen zu können. Fahrstuhl fällt wegen Überfüllung aus. Und wir müssen ganz hoch, einmal durchs Restaurant und dann in die Abteilung, in die sich sonst niemand verläuft: Zu den Kurzwaren.
Der Popstar hat einen edlen grauen Pullover. Der Popstar hat einen grauen Pullover, der nicht mehr wirklich edel ist, da eine Mottenfamilie die Bündchen bearbeitet und er die Ellenbogen abgeschrabbt hat. Also müssen Stopfgarn und Lederflicken her. Scheint in Frankfurt nicht oft gewünscht zu werden, aber mangels großer Auswahl, ist die Entscheidung sekundenschnell getroffen.
Die Stiefeltüte ist schwer.
Mir läuft der Schweiß.
Pippi will raus.
Wir winden uns wieder durch sechs Etagen nach unten.
Schnell noch Strumpfhosen fürs Kind, damit ich meine selbst kaputt machen darf.
Der Zucker wirkt nicht mehr und wir schleichen Richtung Ausgang und Frischluft.

Piiiiiiiiiiiiiiiip.
Tolle Wurst, der Alarm schlägt an.
Glücklicherweise ist neben der Tür gleich ein Podest mit helfendem Herren platziert, der mir die Stiefeltüte abnimmt. Alle Kaufhauswaren werden kontrolliert. Nichts.
Wir laufen wieder los.
Piiiiiiiiiiiiiiiip.
Zurück auf Start.
Die Stiefeltüte wird ausgepackt und gecheckt.
Nichts.
Piiiiiiiiiiiiiiiip.
Zurück.

Der nette Kontrolleur freut sich. Wir packen jede Tüte wieder aus und laufen einzeln mit den Einkäufen durch die Kontrolle. Ich komme mir vor wie am Flughafen und werfe ein, dass das Teil evtl. kaputt sein könnte…
Außerdem: Welchen Sinn macht dieses Spiel, wenn er doch mittlerweile feststellen konnte, dass wir nichts haben mitgehen lassen?
Pippi läuft sich vor Lachen krümmend einzeln mit den Stiefeln durch die Tür und zurück. Nichts. Nicht bei den Ohrringen, nicht bei den Einlagen, die Strumpfhosen sind sauber, die Wasserflasche auch (haha). Es beleibt übrig: Die Turnschläppchen.
Pippi läuft los und es piept.
Halleluja!
Das Minimagnetaufkleberchen wird entfernt und wir verabschieden uns.

Piiiiiiiiiiiiiiiip.
Zurück.
Mir läuft der Schweiß in den Strumpfhosen entlang. Vom vielen ein und auspacken der Plastiktüten ist mein Haar statisch geladen und fliegt seltsam durch die Gegend.
Menno.
Das andere Turnschläppchen hat auch so ein nettes Minimagnetaufkleberchen. Wir wissen jetzt, dass Turnschläppchen wohl potenzielles Diebesgut sind. Kann ich gut verstehen.

Wir verabschieden uns vom netten Kontrolleur und (was wir erst zu hause feststellen) von den Felleinlagen. Die wohnen jetzt im Kaufhaus an der Kontrolltheke.

Es folgt eine sehr große Buchhandlung. Hier keine Details, denn der Feind liest mit :-)
Nun kommt der schwierigste Part:
Süßigkeiten für den Popstar. Ohne Fruktose, Laktose und Weizen ist das nahezu unmöglich. Aber: Marzipan geht! Aber es muss gutes sein, weil sich sonst immer eine der oben genannten Komponenten einschleichen kann. 
Also zum Konditor unseres Vertrauens, der den Vorteil hat, auch Macarons anzubieten.
Ahhhhh, Macarons - heikles Thema!
Pippi isst nur Vanille.
Ich esse alle, aber sie müssen qualitativ 1a mit Sternchen sein. Und das ist in Deutschland nicht leicht zu bekommen.
Marzipanbedarf ist gedeckt, nur bei den Macarons kippt de Stimmung. Keine Vanille, kein Karamell. Nur Fantasiemischungen. Ojeojeoje. 
Wir sind etwas betrübt, dass wir weder in Frankreich noch in der Schweiz leben - denn da gibt es Laduree. Und geliefert wird nach Deutschland leider auch nicht.
Pippi möchte wissen, wann der Popstar mal wieder in Zürich arbeitet, ich überlege, mit welcher Ausrede ich nach Nizza muss …

Unser Ausflug endet philosophisch auf der Rückfahrt. Wir freunden uns mit den exotischen Macarons an und diskutieren über den Sinn und Unsinn von … nein, ich hab Pippi versprochen, das niemals zu erwähnen … Pubertät … ihr wisst schon ...



WMDEDGT 12/14

Freitag, 5. Dezember 2014

Es ist mal wieder soweit - zum letzen Mal in diesem Jahr möchte Frau Brüllen wissen: "Was machts Du eigentlich den ganzen Tag?"*

6.30 Uhr: Wecker weckt. Ich bin sofort hellwach, das Hirn springt an und meine ToDo-Listen rattern fröhlich vor meinem inneren Auge vorbei. Die realen Augen gehen jedoch nur schwer auf und verzögern die Klamottenauswahl. Untendrunter ist leicht, da nur noch ein Set sauber ist (wer kommt vorbei und wäscht heute bei mir?). Oben? Jeans.
Jeans ins Büro geht nur selten, aber heute steht körperliche Betätigung und Staub auf dem Programm und Kleidchen sind da eher hinderlich.
Jeans und Bluse. Mir fröstelt etwas mit meiner ausgeschnittenen dünnen Bluse und ich mache mich auf die Suche nach einem ... ähem (wer hätte gedacht, dass ich sowas jemals tragen würde, bzw. dass ich sowas ÜBERHAUPT BESITZE) nach einem Unterhemd. (Wenn es woweit ist, werde ich euch selbstverständlich auch informieren, aber einen Nierenwärmer hab ich noch nicht!). Bluse ist zu weit ausgeschnitten, Unterhemd hat zu viel Spitze, die ich meinen Ingenieuren am frühen Morgen nicht zumuten kann. Suche nach Sicherheitsnadel beginnt.

6.45 Uhr: Holysh.., die Restaurationsarbeiten müssen verkürzt werden. Ordentliche Frisuren werden überbewertet...

7 Uhr: Frühstücksbrote vorbereiten. Ich angel vorgeschnittenes Kürbiskernbrot aus der Box und fasse beherzt in den Beutel. Ähm. Es zerbröselt innerhalb von Sekunden zu tausend Krümmeln. WASISTDASDENN? Ich versuche, vier Scheiben zu bergen, was mir leidlich gelingt. Die Idee: Im Toaster zusammenbacken, dann Butter als Klebemittel nutzen. Der Toaster spuckt nur Krümmel aus. War wohl keine gute Idee, aber mangels Alternativen belege ich Salamischeiben mit Brotkrümmeln.

7.10 Uhr: Pippi erscheint gut gelaunt. Noch mehr Überraschungen am frühen Morgen, denn sie muss mir verschwiegen haben, dass sie sich an einem englischen Internat angemeldet hat. Kleid im Schottenkarolook mit dunkelblauem Blazer, das Haar 1a geglättet.
Wo ist mein Wuschelkopfkind hin?
Das Mutterherz ist begeistert. Das Mutterherz weiß aber auch, dass sowas nicht ohne Grund geschieht. Verliebt in einen Schotten?
Da die ToDo-Listen gerade allgegenwärtig sind (siehe 6.30 Uhr), erscheint ganz schnell der Grund: Unterschrift unter Englandaustausch setzen. Meine Reise-Pippi hat entdeckt, dass Schüleraustausch ein anerkanntes Mittel zum Kofferpacken ist. Da ich selbst gern unterwegs bin (wen soll ich mal besuchen kommen?), kritzel ich schnell mein busybee auf das Formular. Der Schreck über den Preis wird aber ganz schnell mit dem Schreck über den Ort (Eastborne! Bääähhhh! Da hab ich doch schon fröstelnde Tage bei schlechtem Essen verbracht! Aber bös verliebt war ich ...) kompensiert.

7.20 Uhr: Abwurf Pippi an der Schule.

7.25 Uhr: Es muss glatt sein. das Streufahrzeug, dass vor mir her zockelt, blinkt erschreckend hell. Ich halte Zwiesprache mit meinem kleinen italienischen Auto, dass es sich nicht vor dem Winter fürchten soll - es besitzt nämlich seit neuestem schicke Winterreifen mit unglaublich superduperultraprotzigen schwarzen Felgen. Ich bin von mir selbst begeistert.

7.40 Uhr: Ich schleiche noch immer. Es ist aber heute schnelles Schleichen - alle scheinen frei zu haben. Ich nicht.
Deswegen: ToDo-Liste aufrufen. Schleichen und Nachdenken geht ganz prima. Meine Laune wird schlagartig um mehrere Punkte schlechter. Die Woche war ... besch ... ähm ... suboptimal. Der arme Popstar musste meine miese Laune öfter mal ertragen. Zu viele Projekte, die stocken. Zu wenige Entscheidungen, die getroffen werden mussten, zu viele Anfragen, die nie beantwortet wurden - auf gut Deutsch: Ich stecke fest!

7.55 Uhr: Ankunft Büro. Kurzer Check der Elektronik an unseren Ausstellungsstelen - alles blinkt, wie es soll. Sehr gut. Kaffee zapfen.

ab jetzt: arbeiten, arbeiten

12.20 Uhr: Der Versand ruft an, dass ein Geschenke für mich abgegeben würde. ich freue mich wie ein Plätzchen. Es ist ....
Es ist ...
Es ist eine fantastische Schreibtischunterlage mit allen wichtigen Messeterminen der Automationsbranche.
Super.
Menno. ich mag wieder in einer hippen Agentur arbeiten.

12.30 Uhr: Uaaaahhh, ich hab doch heute frei! Ich wollte doch um 12 Uhr gehen! Also, die Post ist jetzt wieder zu (das 4. Päckchen, ihr erinnert euch?). Nach Hause brausen.

13 Uhr: Der Popstar hat gekocht. Schnell mampfen.

13.15 Uhr: Abstimmung diverser Themen. Wir kommen ins Trudeln, denn um

13.19 Uhr kommen Pippi und ihr Oma heim und um

13.30 Uhr klingelt es schon wieder. Wir machen jetzt in Immobilienmakler und führen die Wohnung über uns Freunden vor. Das machen wir genau drei Stunden lang (woooooooowwww), denn um

16.30 Uhr fällt dem Popstar auf, dass er sich eigentlich dringendst Richtung Jahrhunderthalle nach Frankfurt aufmachen sollte. Arbeit ruft und so.
Mich ruft Pippi, Pippi-Oma, Wäsche und eine völlig verlotterte Wohnung.
Es folgt ein schneller Infoaustausch mit der Oma bezüglich Weihnachtsgeschenken für Pippi. Wäscheberge werden abgearbeitet, die Küche kann man schon wieder betreten …

18.30 Uhr Noch ein paar Runden durch das Postfach. Ich bin müde. Echt jetzt. Die Energie lässt nach. Also: Liebe Menschen (Johannes, Mike, Tanja und viele andere), die ihr heute nicht die versprochene Mail, das Telefonat oder ähnliches von mir erhalten habt - ich werde es nachholen. Liebe Post: Morgen komm ich.

19.20 Uhr Ich werde jetzt noch den Wunschzettel meines allerliebsten Patenkindes ins Handy speichern, damit ich morgen in Frankfurt nichts vergesse. Dann kommt ziemlich viel sehr heißes Wasser in die Badewanne und noch mehr Schaum. Wenn ich durchgegart bin, folgt nicht mehr viel.
Ich wünsch euch was!

Die schonungslose Wahrheit über Packstationen

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Ich habe wieder unglaublich spannende Dinge gelernt, die ich gerne mit euch teilen möchte:
1. Lasst vor Weihnachten nichts an Packstationen senden
und
2. Packstationen werden als Datingplattform unterschätzt!

Aber von vorne:
Ich musste ein paar nette Kleinigkeiten online bestellen. Und weil ich ja meine Postfiliale zeitlich nicht wirklich gut erreichen kann, lasse ich mir meine Sachen gerne an die Packstation schicken. Soweit, so gut.
Unsere Packstation steht nicht weit weg - entweder sammle ich alles auf dem Heimweg ein oder ein kleiner Spaziergang ist angesagt.
Also Bestellung erreicht Mainz, Bestellung wird in die Packstation gelegt, Frau busybee bekommt eine SMS. Da bekannt ist, dass noch weitere Päckchen in den nächsten Tagen eintrudeln sollen, wird die Abholung auf einen späteren Zeitpunkt verlegt.
Am nächsten Tag trudeln weitere Päckchen und weitere SMS ein.
Der Plan reift: Frau busybee schnappt sich ihre goldene DHL-Karte, fährt auf dem Heimweg vom Büro die Packstation an und kommt mit 4 Päckchen heim.

Also stehe ich frohen Mutes am gelben Pakethäuschen und gebe meine Pin ein, die mir zugeschickt wurde. "Wollen Sie Wertmarken kaufen?" erscheint auf dem Bildschirm. Nein, will ich nicht. Ich will meine 4 Päckchen. Aber irgendwie ist der Button "Sendung abholen" blind geschaltet.
"Bööööh, wasndas?!?"
Ausloggen, einloggen. Das Spiel von vorne. "Wollen Sie Wertmarken kaufen?"
Nein, immer noch nicht.
Ich bin genervt, checke die zugeschickten PIN-Nummern und überlege schon, an wen ich mich wohl wenden muss, um an meine Päckchen zu kommen.
*Flüstern ein: Jetzt wird es peinlich! Ich ziehe die Brille ab (haaaaaa) und überprüfe noch mal die SMS. Achgoddsche, da steht ja was von "Packstation in der XY-Straße"! *Flüstern aus

Räusper.
Ist mir schon mal passiert. Es gibt nämlich eine superduperneueriesengroße Station neben dem Discounter. Ok, denke ich mir, das schaff ich noch, bevor ich verhungere. Naja, ich müsste auch mal wohin. Stand ja schließlich schon ein Weilchen auf der Brücke im Stau.

Also wird die nächste Station angefahren.
Wieder: Pin eingeben. "Wollen Sie Wertmarken kaufen?" erscheint auf dem Bildschirm. Nein, will ich immer noch nicht. Ich will meine 4 Päckchen. Aber irgendwie ist der Button "Sendung abholen" schon wieder blind geschaltet.
Ausloggen, einloggen. Das Spiel von vorne. "Wollen Sie Wertmarken kaufen?"
AAAAAAArrrgggghhh, ich bin zu doof!
Ich prüfe wieder die SMS. Straße stimmt jetzt. Leider hab ich die falsche PIN eingegeben.
Richtige PIN eingeben. Das Fach geht auf.
EIN Fach geht auf und drin liegt EIN Päckchen. Immerhin eins von vieren!
Ein handschriftlicher Zettel verrät mir, dass wegen Kapazitätsproblemen weitere Sendungen in der ABC-Straße liegen.
HAHA!
Jetzt hab ich Blut geleckt, jetzt will ich sie alle!
Beine zusammenkneifen, Adresse im Navi suchen.
Aha, da gibt's also auch eine Station.

Ich hüpfe in meine Auto und fahre weiter. Zwischendurch überlege ich mir, was wohl Menschen machen, die nicht motorisiert sind…
Die Station liegt an einer großen Straße - kein Parkplatz in Sicht.
Ich fahre zwei mal dran vorbei und überlege, ob ich mich aus dem fahrenden Auto rollen lassen soll.
Was nun folgt ist nicht verkehrsregelkonform und eher Kamikaze.


Ich stehe irgendwann vor der Packstation.
Nein falsch!
Ich stehe irgendwann vor DEM Treffpunkt junger männlicher Erwachsener. Sie begrüßen mich alle sehr erfreut und jeder hat etwas zu meiner Begrüßung hinzuzufügen. Ich lächel gequält - weil ich ja mittlerweile ziemlich dringend … und so …
Es reicht aber anscheinend aus, um unsere Bekanntschaft eine Ebene weiter zu bringen. Ob ich denn Lust auf vö… hätte, fragt einer. Ich überlege kurz.
Nein, hab ich nicht.
Ich teile dies allen anwesenden Jungs höflich mit.
Wahrscheinlich flackert ein wildes "Ich will meine Päckchen!" hinter meinen Augen, so dass sie die Antwort sofort akzeptieren und auch nicht noch mal nachhaken.
Wieder: PIN eingeben. Es öffnen sich zwei Fächer, es fallen mir zwei Päckchen vor die Füße.
Irgendwie reicht meine Motivation nicht mehr aus, nach Päckchen Nummer 4 zu fahnden.

Mach ich morgen.


Was bisher geschah …

Dienstag, 2. Dezember 2014

Nun, was gibt es Neues im Hause busybee? Wieder keine Skandale? Keine Promiskuität? Sex, Drugs & Rock n´Roll?

Erkenntnisse - Erkenntnisse, gab es in der letzten Woche.

1. Wir vereinsamen. Erst schließt unser Schnitzelparadies zwei Häuser weiter. Der Popstar überlegte kurz, Veganer zu werden aus Protest. Jetzt ziehen unsere Nachbarn von oben weg und gestern machte der Lieblingskoch unseres Vertrauens direkt neben uns die Türen zu. Das ist alles sehr schlimm. Wenn ihr den Popstar und mich weinen sehen wollt, dann ist jetzt eine gute Gelegenheit - haben wir doch alle um uns vergrault…
(Lieber Oli, der Sonntag war ein Fest - der Montag eher nicht ... Deine nächste Party veranstalten wir bitte arbeitnehmerfreundlicher ...)

2. Daraus resultiert: Zwei Lokale zu, Frau busybee muss wieder selber kochen. Pippi wälzt Kochbücher, ist aber nicht wirklich überzeugt, dass ich das kulinarische Niveau halten kann. Ihr Vorschlag nach einer halben Stunde intensiver Recherche: ich könnte es mal mit Kartoffelsalat probieren und ansonsten laden wir alle unsere befreundeten Köche der Reihe nach ein - dann kommen sie auch nicht aus der Übung.

3. Ein Kilo Plätzchen ist echt viel. Wenn die Schule das jemals von euch als Spendenbeitrag verlangen sollte, dann kann ich euch nur den Tipp geben: Doppelte Menge, Schokoladenüberzug und Nüsse (am besten Makadamia). Auch Zwischenschichten aus Marzipan erhöhen das Gewicht. Nix Fluffiges wählen! Und: Dekoambitionen meinerseits werden nicht immer geschätzt ("Mama, du MUSST den Lebkuchenmännern keine Wimpern malen. NEIN!! Lass das!!")

4. Strukturiertes Handeln kann zu Angstzuständen führen. Wir haben es dieses Jahr tatsächlich geschafft, noch vor dem 1. Advent alle Geschenke (bis auf die für Pippi) zusammen zu sammeln. Warum? Der Popstar hatte einen Orga-Flash und ich folgte. Anfangs etwas widerstrebend, gegen Ende machte ich willenlos Abhaklisten. Das Ergebnis ist unglaublich und die gewonnene Zeit im Dezember lässt sich literweise in Glühwein ertränken. Aber Angst macht mir das schon. Also: Wer von mir dieses Jahr ein Geschenk haben möchte, kann sich jetzt melden! Ich hab unglaubliche Kapazitäten frei! Sogar Päckchen ins Ausland kämen früh an!

5. Mein Postfach ist von Außerirdischen gekapert worden. Oder von der NSA. Denn irgendwie kommen meine Mails wohl nie an. Irgendjemand fängt sie ab und archiviert sie. Ausgeliefert werden sie leider nie, denn sonst würden die Empfänger sie ja irgendwann beantworten. Ich habe mal nachgezählt: Von 21 verschickten Mails wurden zwei beantwortet. Diese Rate finde ich einfach bedenklich und ich sorge mich wirklich, dass meine liebevoll verfassten Worte schnöde weggesperrt werden. Oder sogar gequält??

6. Karma funktioniert! Echt jetzt. Wer blöd zu mir ist, ruft vielleicht meine Zornader auf der Stirn hervor und vielleicht sogar ein paar Wuttränen (weiss der aber nicht), aber alles kommt zurück ...



Hier: Verweigerung

Montag, 1. Dezember 2014

Dieser Blog ist von heute an quasi weihnachtsfrei.
Ich werde euch den Adventskalender von Pippi nicht zeigen, da er weder besonders kreativ ist noch der Inhalt von großer Bastelkunst zeugt. Säckchen mit Schokolade halt. Wie immer.

Unsere Deko? Es wird einen Weihnachtsbaum geben. Er ist an keinem Farbkonzept orientiert, er hat keine mundgeblasenen Drachenkopfkugeln aus der inneren Mongolei und auch die Decke, auf der er steht, ist eine alte Tischdecke, die nicht extra dafür genäht wurde. Der Eimer für Echtkerzen ist aus Plastik und steht daneben. Unser Weihnachtsbaum ist bunt und üppig und jedes Familienmitglied darf dranhängen, was es will.

Der Adventskranz ist ein Adventskranz. 4 Kerzen, ein bisschen Grün.

Und: Es wird keinen Blog-Adventskalender geben. Ich habe mir gestern einen Überblick über alle Verlosungen, Kalenderchen, DIY-Ideen und Co. verschafft - bei 32 habe ich aufgehört zu zählen. Das dürfen all jene dieses Jahr übernehmen, die dafür mehr Zeit haben. Oder in den letzten Wochen hatten.

Weihnachtsmarkt: Gestern und vorgestern. Ich habe brav mein Kilo Plätzchen bei der Schule abgeliefert und habe sie ebenso brav zurückgekauft. Pippi hat sich erst für die Schule und dann für die Pfadfinder die Füße erfroren. Also: Pflicht ist abgearbeitet, jetzt folgt nur noch die Glühweinkür.

Weihnachtskarten sind bestellt. 90% der Geschenke organisiert. Ich bin ein Genie!

Also: Hier ab jetzt nur noch Weihnachten auf dem Blog, wenn irgendetwas Lustiges mit Bezug darauf zu berichten ist. Wer trotzdem neugierig ist, findet selbstverständlich alles andere bei aufgeräumt! und die Bildchen wie immer bei "Bildschen vom Bienschen" bekannt auch als Instagram!





Nein, nein, nein .... JA!

Montag, 24. November 2014

Pippi ist ja - wie alle wissen - mittlerweile kein kleines Kind mehr.
Das ist super, aber auch irgendwie schade, da viele Dinge nicht mehr per Order der Mutter beschlossen werden können, sondern entweder alleine entschieden oder ausdiskutiert werden.
So auch die Frage nach den Klamotten. Also keine Chance mehr für das Muttertier.

Vor ein paar Tagen hatte ich eine Mail von POMPdeLUX im Postfach. Grundsätzlich lese ich ja Anfragen immer und meistens verfasse ich auch eine höfliche Absage, die meist etwas mit "nein, mein Kind krabbelt nicht mehr und wir brauchen auch keine Lätzchen" zu tun hat.
Das erste Reizwort war "Direktvertrieb": Nein, ich bin doch keine Tuppertante!
Das zweite war "Job": Nein, davon hab ich mehr als genug!
Das dritte "Kinderkleidung": Nöööö, also siehe oben, das wird nix mehr mit uns!

Neugierig war ich dann doch irgendwie und so landete ich auf der Homepage.

"Liebe Pippi! Leider muss ich dir mitteilen, dass du jetzt Größe 152 trägst. Kurze Ärmel oder Hosen sind da kein Argument. Oder wir adoptieren einfach ein niedliches Geschwisterchen ..."

"Liebes POMPdeLUX-Team, woher wisst ihr, was ich für Kinderkleidung liebe?! Das ist alles, alles sooo wunderschön! Könnt ihr das nicht bis 176 produzieren?? Oder in Damengrößen??"




Ferndale Little TUNIC, Eggplant - POMPdeLUX
Copyright POMPdeLUX
Enna DRESS, Eggplant - POMPdeLUXNarvik Little LS GRANDDAD, White - POMPdeLUX
Ich bin schwer begeistert - zumal die Sachen alle erschwinglich sind.
Und deswegen kommt hier auch die Anzeige: POMPdeLUX sucht neue Mitarbeiterinnen. Alle Details findet ihr unten stehend. Solltet ihr Interesse haben, dann bewerbt euch dort UND gebt bitte an, dass ihr über meinen Blog busybee kommt - das wäre super nett!
Also, an alle modeinteressierten Mütter: Schaut es euch an!


 

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