Hui, ich muss nacharbeiten - ist doch das 6. Türchen nicht rechtzeitig online gewesen.
Wie man an Nr. 5 unschwer erkennen kann, waren wir am Wochenende in Zürich. Ich werde dieses Mal nicht vom Bettritzentesten erzählen, weil es einfach das bisher schlimmste Erlebnis in dieser Richtung war - wer will schon den St. Andreas-Graben im Bett?
Nein, ich werde mal meine Meinung über andere Kojen in Zürich kundtund. Und zwar die für Autos. Die sind nämlich weitaus toller!
Nun, wir kamen zur superduper Zeit (für uns) im schönen Zürich an. Leider war das auch die superduper Zeit für tausende andere Menschen, die ihre Weihnachtseinkäufe erledigen wollten. Kann man den Schweizern eigentlich mal sagen, dass ein Ladenschluß von 16 Uhr irgendwie überholt ist?
Nun, nach 5 Runden und gefühlten Stunden, mussten wir einsehen, dass die schweizer Parkplatzfindmethode die beste ist: einfach am Parkhaus anstellen und warten. Der Vorteil: Wir standen ziemlich lange vor einem Zebrastreifen und konnten in aller Ruhe der Zürichstyle studieren. Und je näher wir der Einfahrt kamen, umso spannender wurde es: Das Parkleitsystem ist einfach grandios!
Ich bin da Spezielist: Fahre ich in ein Parkhaus, dann bin ich doch schon mal so schlau dorthin zu fahren, wo ein grünes Lichtlein für die Etage brannt. Coole Idee, denkt der Eingeweihte ;-)
Jo, und grad wenn der kleine pummelige Po meines Autos um die Ecke schießt, springt das Lichtlein auf Rot und ich denke noch "Wenn das mal gut geht".
Gehts nämlich oft nicht. Denn dann dreht man seine Runden in einer vollen Etage. Wohl dem, der in einem Parkhaus ist, in dem man Runden drehen kann!!!
Und endlich hat man die offene Lücke gefunden, die das System wohl als solche identifiziert und muss feststellen, dass man dort niemals hineinpasst. Denn da steht schon auf dem Nachbarplatz und dem eigenen ein Panzer. Jene urbanen Automonster, die... (nee das lass ich jetzt).
In Zürich jedoch fährt man gemütlich ins Parkhaus und bekommt schon unten genau angezeigt, auf welcher Etage noch wie viele Plätze frei sind. Auf der Etage angelangt, ist über jeder Bucht ein kleines LED-Lämpchen, das rot leuchtet, wenn sich dort auf dem bequem breiten (!) Platz schon ein Fahrzeug befindet. So kann man auf dem ersten Blick erkennen, durch welche Reihe man sich erst gar nicht quälen muss.
Und: Es ist leise!
Keine genervt Runden drehenden Karavanen, sondern Fahrzeuge, die gezielt in Lücken huschen und gut ist.
Ich werd mal schauen, wie ich das System in Deutschland einführen kann.
Türchen 4
Wir lesen ja in der Vorweihnachtszeit gerne vor.
Kuscheln und gemütlich zusammensitzen geht dann vor "kann ich ganz allein lesen, Mama". Wir haben einen grandiosen Adventskrimi, der leider von der Lehrerin von Pippi als so toll gefunden wurde, dass er jetzt in der Schule vorgelesen wir.
Mir gibt es das gute Gefühl, ein bisschen intellektuell zu sein. Oder zumindest eine gute Kinderbuchhandlung zu kennen. Das beste an dem Buch: Die Seiten sind nicht geschnitten und müssen jeden Tag erst aufgeschnitten werden. Das verhindert Vor-Lesen. Coole Idee.
Nachdem der Adventskrimi konfisziert war, musste eine Alternative her.
Und da fiel mir DIES in die Hände:
Das Kinderheft der Zeit. Wer mal Tränen lachen möchte, sollte unbedingt die Geschichte lesen, warum der Hase lange Ohren hat. Haben wir schon 3 Abende vorgelesen und löst bei Pippi und mir wildes Rumgekreische aus. Köstlich!
Kuscheln und gemütlich zusammensitzen geht dann vor "kann ich ganz allein lesen, Mama". Wir haben einen grandiosen Adventskrimi, der leider von der Lehrerin von Pippi als so toll gefunden wurde, dass er jetzt in der Schule vorgelesen wir.
Mir gibt es das gute Gefühl, ein bisschen intellektuell zu sein. Oder zumindest eine gute Kinderbuchhandlung zu kennen. Das beste an dem Buch: Die Seiten sind nicht geschnitten und müssen jeden Tag erst aufgeschnitten werden. Das verhindert Vor-Lesen. Coole Idee.
Nachdem der Adventskrimi konfisziert war, musste eine Alternative her.
Und da fiel mir DIES in die Hände:
Das Kinderheft der Zeit. Wer mal Tränen lachen möchte, sollte unbedingt die Geschichte lesen, warum der Hase lange Ohren hat. Haben wir schon 3 Abende vorgelesen und löst bei Pippi und mir wildes Rumgekreische aus. Köstlich!
Türchen 3
Dienstag, 1. Dezember 2009
Am Wochenende hat bei uns der Plätzchenbackwahn begonnen.
Pippi backt ja für ihr Leben gern und so komme ich nicht umhin, irgendwann mit der groß angelegten Aktion zu beginnen.
Und jedes Jahr scheitere ich. Irgendwie.
Pippi knallt mir Kinderkochbücher mit lustigen Rezepten hin und ich weiß aus Erfahrung, dass die meistens nett auf den Bildern aussehen, miserabel schmecken und bei uns lang nicht so brillant verziert sind wie auf den Hochglanzfotos. Also werden sie mit diplomatischem Geschick ausgeredet.
Dafür darf sie dann aus meinen vorgelegten Vorschlägen auswählen.
IMMER müssen Vanillekipferl gebacken werden. Und sie werden IMMER staubtrocken. Seltsamerweise finden sich aber auch IMMER dankbare Vanillekipferlabhängige, die sie innerhalb eines Tages verputzen.
Dose also immer sofort leer, Kipferl nur mittelmässig, Gesamtwertung befriedigend
Dieses Jahr wählte sie zusätzlich selbstgemachte Amaretti. Eigentlich kein klassisches Kinderplätzchen, aber busybee freuts. Is ja auch kein Alkohol drin, sondern nur tonnenweise Aromastoffe.
Fazit: Dose voll, Kugeln formen ist echt schwierig, sie sehen etwas verdellt aus, Zubereitungszeit 6 Stunden überfordert 7Jährige, Geschmack und Feuchtigkeitsgrad einwandfrei, Gesamtwertung gut
Ich falle aber auch immer auf die tollen Plätzchenbeilagen in Brig** und Co herein. Meine Mutter auch. Wobei sie eine große Verfechterin der neuesten Plätzchenkreationen ist - leider mag sie nur niemand im Hause busybee. Zu viel Majoran, Rosmarin oder andere Gewürze, die besser an den Weihnachtsbraten gehören. Zu wenig weißes Mehl (brrrrrr Dinkelplätzchen), zu wenig Zucker. Dafür aber megamässig gesund!
Meine mässigen Backkünste und die ambitionierten Experimente meiner Mutter führen somit unweigerlich zum Krümmelmonsterphänomen: Sobald wir irgendwo (im Büro, auf Weihnachtsfeiern oder auf der Theke im Blumenladen) selbstgebackene oldfashioned Plätzchen wie Engelsaugen, Doppeldecker mit Marmelade oder Zimtsterne entdecken, brechen die Weihnachtsurinstinkte hervor und wir stopfen wahllos Unmengen in uns hinein.
Irgendwie peinlich.
Pippi backt ja für ihr Leben gern und so komme ich nicht umhin, irgendwann mit der groß angelegten Aktion zu beginnen.
Und jedes Jahr scheitere ich. Irgendwie.
Pippi knallt mir Kinderkochbücher mit lustigen Rezepten hin und ich weiß aus Erfahrung, dass die meistens nett auf den Bildern aussehen, miserabel schmecken und bei uns lang nicht so brillant verziert sind wie auf den Hochglanzfotos. Also werden sie mit diplomatischem Geschick ausgeredet.
Dafür darf sie dann aus meinen vorgelegten Vorschlägen auswählen.
IMMER müssen Vanillekipferl gebacken werden. Und sie werden IMMER staubtrocken. Seltsamerweise finden sich aber auch IMMER dankbare Vanillekipferlabhängige, die sie innerhalb eines Tages verputzen.
Dose also immer sofort leer, Kipferl nur mittelmässig, Gesamtwertung befriedigend
Dieses Jahr wählte sie zusätzlich selbstgemachte Amaretti. Eigentlich kein klassisches Kinderplätzchen, aber busybee freuts. Is ja auch kein Alkohol drin, sondern nur tonnenweise Aromastoffe.
Fazit: Dose voll, Kugeln formen ist echt schwierig, sie sehen etwas verdellt aus, Zubereitungszeit 6 Stunden überfordert 7Jährige, Geschmack und Feuchtigkeitsgrad einwandfrei, Gesamtwertung gut
Ich falle aber auch immer auf die tollen Plätzchenbeilagen in Brig** und Co herein. Meine Mutter auch. Wobei sie eine große Verfechterin der neuesten Plätzchenkreationen ist - leider mag sie nur niemand im Hause busybee. Zu viel Majoran, Rosmarin oder andere Gewürze, die besser an den Weihnachtsbraten gehören. Zu wenig weißes Mehl (brrrrrr Dinkelplätzchen), zu wenig Zucker. Dafür aber megamässig gesund!
Meine mässigen Backkünste und die ambitionierten Experimente meiner Mutter führen somit unweigerlich zum Krümmelmonsterphänomen: Sobald wir irgendwo (im Büro, auf Weihnachtsfeiern oder auf der Theke im Blumenladen) selbstgebackene oldfashioned Plätzchen wie Engelsaugen, Doppeldecker mit Marmelade oder Zimtsterne entdecken, brechen die Weihnachtsurinstinkte hervor und wir stopfen wahllos Unmengen in uns hinein.
Irgendwie peinlich.
Türchen 2
Meine Kollegin hatte eine fantastische Idee für den diesjährigen Adventskalender: Hinter jedem Türchen wartet ein Zettelchen mit....
... einer Aufgabe im Haushalt für die Kinderlein. Einen Spülmaschinentab dazu.
Prima Idee, ein Adventskalender, der mir was bringt!
Die lieben Kleinen werden nicht begeistert sein.
Mein Problem: Was mach ich mit den Aufgaben, die nicht mehr reinpassen?
... einer Aufgabe im Haushalt für die Kinderlein. Einen Spülmaschinentab dazu.
Prima Idee, ein Adventskalender, der mir was bringt!
Die lieben Kleinen werden nicht begeistert sein.
Mein Problem: Was mach ich mit den Aufgaben, die nicht mehr reinpassen?
Türchen 1
Der 1. Dezember ist immer der einzige Tag, an dem ich feststelle, wie nett ein schmiedeeisernes Treppenabtrenngittergeländer aussehen kann. Ich habe schon öfter überlegt, ob ich es (wie alles im Haus) nicht einfach weiß überstreiche, aber ich habe schon so viel Energie und Geld in dieses nur gemietete Objekt gestopft, dass ich es mir verkneife.
Aber mit unserem Adventskalender aus einer Mischung aus Säckchen und Söckchen (selbstverständlich alles handgenäht :-) ), sieht es ganz hübsch aus.
Findet Pippi auch.
Der Popstar hat ihn gestern strategisch befüllt. Ich bin ja eher der "Reindamitundgutist-Typ" - er ist da sehr viel überlegter. Wann ist Pippi bei ihrem Papa? Wann müssen 2 Süßigkeiten rein? Welche Kombination geht gar nicht? Dürfen Marzipankartoffeln in Socken, wie ist die Konstellation der Sterne...
Jetzt ist er perfekt.
Leider haben wir ein kleines Männchen zu betrauern. Kurz vor seiner "Einsackung, bzw. -strumpfung" stürzte es sich vom obersten Treppenabsatz, *dotzstürz auf den mittleren, *rumpel, die Kellertreppe hinunter direkt in die hinterste Ecke hinter unser Kofferregal. Weg isser, verhungern muss er!
Ich muss jedoch gestehen, dass das Kerlchen enormes Hüpfpotenzial hatte. Kennt jemand diese seltsamen Goggos? Ich hab mich immer schon gefragt, was die genau können und wozu man sie braucht. Also dotzen können sie vorzüglich ....
Aber mit unserem Adventskalender aus einer Mischung aus Säckchen und Söckchen (selbstverständlich alles handgenäht :-) ), sieht es ganz hübsch aus.
Findet Pippi auch.
Der Popstar hat ihn gestern strategisch befüllt. Ich bin ja eher der "Reindamitundgutist-Typ" - er ist da sehr viel überlegter. Wann ist Pippi bei ihrem Papa? Wann müssen 2 Süßigkeiten rein? Welche Kombination geht gar nicht? Dürfen Marzipankartoffeln in Socken, wie ist die Konstellation der Sterne...
Jetzt ist er perfekt.
Leider haben wir ein kleines Männchen zu betrauern. Kurz vor seiner "Einsackung, bzw. -strumpfung" stürzte es sich vom obersten Treppenabsatz, *dotzstürz auf den mittleren, *rumpel, die Kellertreppe hinunter direkt in die hinterste Ecke hinter unser Kofferregal. Weg isser, verhungern muss er!
Ich muss jedoch gestehen, dass das Kerlchen enormes Hüpfpotenzial hatte. Kennt jemand diese seltsamen Goggos? Ich hab mich immer schon gefragt, was die genau können und wozu man sie braucht. Also dotzen können sie vorzüglich ....
Ratzefummel im Auge
Mittwoch, 25. November 2009
Pippi ist eine wirklich große Radiergumminutzerin vor dem Herrn. Ich bin jedes Mal beeindruckt, wie oft man bei einem Satz Hausaufgaben, die grauen Krümmelchen über den Schreibtisch verteilen kann. Gibt es eigentlich eine Möglichkeit des Recyclings der Ratzefummelabriebknüddelchen?
Ihr Taschengeld wird zu 80% in Radiergummies investiert und ich muss gestehen, dass die Mini-Flipflops oder das Miniminimini-Magnumeis wirklich knuffig sind...
Man sieht, das Thema ist mir nicht ganz fremd und so erschütterte es mich ersten Moment nicht, als der Augenarzt mir mitteilt, dass irgendeine Oberfläche in meinem Auge "radiert" werden müsse.
Als nicht mehr 20-Jährige musste ich in diesem Jahr feststellen, dass zwar die Fältchen im Gesicht noch auf sich warten lassen (danke für die Gene, Mami!), die Wehwehchen aber überproportional zugenommen haben. Hier zwickts, da ziepts und in meinen Augen herrscht Daueraua. Zu trocken, zu spröde und keine Ahnung - irgendwer hat mir Löcher auf die Bindehaut gezaubert.
Jedes Mal, wenn ich zu meinem Augenarzt gehe spielt sich das Gleiche ab: Ratloses in meine Augen starren, feststellen, dass dort Löcher sind und dann die Frage: Frau Busybee, wie sind die denn da hingekommen??? Mit einem Tonfall, der keinen Zweifel offen lässt, dass ich irgendwelche perversen Dinge auslebe, die sich in meinen verletzten Augen nierschlagen. Ich würd ihm da ja gerne weiterhelfen, seine Neugierde befriedigen - aber allein ich hab keine Idee, was da passiert sein könnte. Leider fehlt ihm auch jeglicher Humor, wenn ich dann antworte: "Ich stocher immer verträumt mit Bleistiftspitzen drin rum" oder "Keine Akkupunkturnadeln im Auge???"
Dann einigen wir uns immer auf Befeuchtigungstropfen und "Die Zeit heilt alle Wunden" und ich verlasse fluchtartig die Praxis, die sowieso nicht zu meinen favourisierten gehört...
Hallo? Gibt es irgendwo ein Auswahlverfahren für die unfreundlichste Arzthelferin?? In folgenden Disziplinen sind sie einsame Champions: "Ich unterhalt mich solange privat, bis 15 Leute vor dem Tresen stehen." "Wer alt und gebrechlich ist, wird extra unfreundlich behandelt". "Wir tun so lange nichts, bis das Wartezimmer überquillt und dann raunzen wir alle mal so richtig an". Unfassbar. Wirklich unfassbar!
Das letzte Mal, meinte der Arzt jedoch in einem Nebensatz: Dann müssen wir halt doch radieren.
Radieren hört sich erst mal harmlos an. Nach weichen, knuddeligen Dingen in meinen Augen. Ich ignorier mal die grauen Kniddelchen und dass man damit auch Papier durchbekommt. Leider ist das wohl was Extrafieses und ich hab gelernt: Vermeide es! Auch wenn es irgendwie harmlos klingt: Tus auf keinen Fall. Weil man dann ewig nix sieht und man danach immer noch Tropfen abhängig ist. Dann nicht mehr wegen Löchlein, sondern wegen Narben und Verwachsungen.
Tolle Wurst.
Irgendwelche Ideen für meine armen Äuglein?
LG von Blindbee
Ihr Taschengeld wird zu 80% in Radiergummies investiert und ich muss gestehen, dass die Mini-Flipflops oder das Miniminimini-Magnumeis wirklich knuffig sind...
Man sieht, das Thema ist mir nicht ganz fremd und so erschütterte es mich ersten Moment nicht, als der Augenarzt mir mitteilt, dass irgendeine Oberfläche in meinem Auge "radiert" werden müsse.
Als nicht mehr 20-Jährige musste ich in diesem Jahr feststellen, dass zwar die Fältchen im Gesicht noch auf sich warten lassen (danke für die Gene, Mami!), die Wehwehchen aber überproportional zugenommen haben. Hier zwickts, da ziepts und in meinen Augen herrscht Daueraua. Zu trocken, zu spröde und keine Ahnung - irgendwer hat mir Löcher auf die Bindehaut gezaubert.
Jedes Mal, wenn ich zu meinem Augenarzt gehe spielt sich das Gleiche ab: Ratloses in meine Augen starren, feststellen, dass dort Löcher sind und dann die Frage: Frau Busybee, wie sind die denn da hingekommen??? Mit einem Tonfall, der keinen Zweifel offen lässt, dass ich irgendwelche perversen Dinge auslebe, die sich in meinen verletzten Augen nierschlagen. Ich würd ihm da ja gerne weiterhelfen, seine Neugierde befriedigen - aber allein ich hab keine Idee, was da passiert sein könnte. Leider fehlt ihm auch jeglicher Humor, wenn ich dann antworte: "Ich stocher immer verträumt mit Bleistiftspitzen drin rum" oder "Keine Akkupunkturnadeln im Auge???"
Dann einigen wir uns immer auf Befeuchtigungstropfen und "Die Zeit heilt alle Wunden" und ich verlasse fluchtartig die Praxis, die sowieso nicht zu meinen favourisierten gehört...
Hallo? Gibt es irgendwo ein Auswahlverfahren für die unfreundlichste Arzthelferin?? In folgenden Disziplinen sind sie einsame Champions: "Ich unterhalt mich solange privat, bis 15 Leute vor dem Tresen stehen." "Wer alt und gebrechlich ist, wird extra unfreundlich behandelt". "Wir tun so lange nichts, bis das Wartezimmer überquillt und dann raunzen wir alle mal so richtig an". Unfassbar. Wirklich unfassbar!
Das letzte Mal, meinte der Arzt jedoch in einem Nebensatz: Dann müssen wir halt doch radieren.
Radieren hört sich erst mal harmlos an. Nach weichen, knuddeligen Dingen in meinen Augen. Ich ignorier mal die grauen Kniddelchen und dass man damit auch Papier durchbekommt. Leider ist das wohl was Extrafieses und ich hab gelernt: Vermeide es! Auch wenn es irgendwie harmlos klingt: Tus auf keinen Fall. Weil man dann ewig nix sieht und man danach immer noch Tropfen abhängig ist. Dann nicht mehr wegen Löchlein, sondern wegen Narben und Verwachsungen.
Tolle Wurst.
Irgendwelche Ideen für meine armen Äuglein?
LG von Blindbee
