Wat mut dat mut

Montag, 6. Mai 2013

Spaghetti Muffins

Auch in diesem Jahr: Backen für den Frieden - den Frieden im Hause busybee.

Zu Ehren des Geburtstagskinds, das auch im elften Jahr darauf besteht, dass das Mütterlein (O-Ton) bitteschön für die Schule zu backen habe.

Auf die Frage, was denn die anderen Kinder mitbrächten, wurden so ziemlich alle Produkte der Mars und Nestlé AG genannt - aber kein selbstgebackener Kuchen. "Willst du dann nicht auch irgend eine coole Süßigkeit mitbringen?" fragt Frau busybee erwartungsfroh. Die Antwort ist vehement und ziemlich eindeutig und so in etwa, dass die Backkultur in der Klasse völlig versagen würde, dass sogar Lehrer nur Fertigkuchen aus der Packung mitbrächten und dass sie sich nun mal schon aus dem Fenster gelehnt hätte, dass sowas in unserem Haushalt keinesfalls auf den Tisch käme.

Nun gut.
Und weil Frau busybee einigermassen backen kann, die Ergebnisse meist aber nur mittelmässig aussehen, wird gepimpt, was das Zeug hält. Hier ist ein Beispiel...

Die Spaghettimuffins sahen gruselig aus. Da aber von 30 Kindern 23 Jungen sind, wurde alles bis auf den letzten Fitzel vertilgt.


Frau busybee ist kriminell

Freitag, 3. Mai 2013


Gestern war ein Tag, der schon im Kalender mit „wird nicht so doll“ blinkte. Telefonate mit aufdringlichen Menschen, Meetings mit Schuldzuweisungen, Überstunden. Also ein Tag, der nur schwer zu retten ist. Also dachte ich mir, dass man da durchaus noch ein paar unangenehme Dinge draufpacken könnte, die dann einen anderen Tag nicht „belasten“.
Vor kurzem brauste Frau busybee über eine der vielen Brücken im Städtchen und bekam ein schönes Foto gemacht, weil dann doch ein bisschen zu schnell gebraust wurde. Alles kein Problem. Strafzettel war nicht so schlimm.
Doof war nur das Schreiben, das ein paar Tage später ins Haus flatterte: „…haben wir festgestellt, dass ihre Adresse nicht mehr mit dem Fahrzeugschein übereinstimmt. Bitte ändern Sie dies!“
„Mach ich, dachte sich Frau busybee“, verdrängte es aber wieder, weil das Amt ja schon seit 5 Jahren auf die Ummeldung hat warten können… Ein paar Tage später kam ein neuer Brief und der Ton war nicht mehr so freundlich und Geld wollten sie auch. Und ne Frist gabs.
Also gut: Ummeldung des Autos passte super in den doofen gestrigen Tag – zumal Donnerstag die Zulassungsstelle nicht schon um 12 Uhr wieder schließt.
Gut ausgerüstet mit Navi und Adresse und Ummeldebescheinigung, Geburtsurkunde und Tagebuch saß ich in meinem Auto. Leider ist die Zulassungsstelle ganz neu umgezogen. Auf die grüne Wiese. In eine Straße, die mein Navi nicht kennt. Und ich auch nicht. Klar war nur die grobe Richtung, aber leider (oder zum Glück) leben wir ja nicht mehr im Mittelalter, wo man sich zwischen Nord- oder Südtor der Stadt entscheiden musste und dann schon irgendwann ankam. Also Handy raus. Handy sagt gar nichts zu Adresse, weil Datenkontingent komplett aufgebraucht, weil Telekom Internet zuhause kaputt gemacht hat. Popstar anrufen. Popstar sitzt im Auto und hat auch kein Navi dabei. Freund anrufen. Freund kennt Weg ungefähr und gibt grobe Richtungsbeschreibung. Das überbrückt zumindest die Zeit, bis Popstar zuhause ist und per Ferndiagnose leiten kann.
Das Navi brabbelt unterdessen Lustiges vor sich hin. Da es ja nicht wirklich Sinnvolles leistet, möchte ich es ausmachen – was zum Absturz in den Beifahrerfußraum führt und bei der Landung ein Töpfchen BBQ-Soße zerschmettert. Was macht dieses Töpfchen in meinem Auto????????
Aber ich komme an. Drehe ein lustige Runde auf dem Parkplatz und scheuche eine Großgruppe Migranten auf, die dort in der Sonne sitzen. Gerüstet mit allen Unterlagen mache ich mich auf den Weg und stelle mich in eine Schlange, die bei der Gruppe endet, die ich grade umrundet hatte. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es bei der Schlange um den Schalter handelt, der auf Arabisch spezialisiert ist, kann ich das Schlangenende noch nicht sehen. Die verschleierten drei Damen vor mir verstehen mich nicht. Aber alles wird gut und ich werde nach einer Stunde lustigem Rumstehen zu einem Menschen vorgelassen.
„Sie sind ein Vergehen!“, ruft die Dame erbost. „Da müssen wir bei den Anzeigen schauen!“ Alle schauen mich an und ich wünsche mir den Schleier der Dame neben mir. Bald wissen alle Schalter neben mir (9 Stück), dass ich mindestens schon mit einem Bein im Gefängnis stehe. Ich schäme mich ein bisschen. Aber ein reuiger Blick und das Rüberreichen der EC-Karte helfen.
Jetzt bin ich entkriminalisiert und ein wichtiger Punkt der Todoliste ist auch erledigt.

Tag der Arbeit

Mittwoch, 1. Mai 2013

im Hause busybee...
Die Todoliste ist riesig, die Nachwirkungen des gestrigen Abends wären mit 20 wahrscheinlich besser wegzustecken gewesen.
Jetzt stehe ich mit einem Wärmekissen im Nacken an der Balkontür und frage mich, ob ich den Balkon erst trocken fönen muss, bevor ich ihn lackieren kann...


Gewünner!

Mittwoch, 24. April 2013

Jupheidi, die Bücher machen sich demnächst auf den Weg zu:

Lina - Deutsch
Miss Vanilla - Englisch
Gerald - Mathe

Herzliche Glückwünsche!!!

Schickt mir doch bitte eure Adresse an sabinemd@hotmail.com




It´s a perfect day ...

Dienstag, 16. April 2013


… for a white wedding!



Ab einem gewissen Alter, dachte ich mir, werden die Hochzeitseinladungen einfach weniger. Der erste Schwung ist schon ein paar Jahre verheiratet, der zweite in der Scheidungsphase und das Pippikind ist noch lange nicht so weit.


Ha, falsch gedacht! Dieses und das letzte Jahr häufen sich die Einladungen: Entweder ist es die zweite Runde oder die Musikerfreunde mussten erst mal ihre wilden Jahre ablegen, bevor sie in den Hafen der Ehe einlaufen konnten.

Bei einer Hochzeitseinladung tauchen immer zwei Probleme auf: Was ziehe ich an (kein Weiß, kein Schwarz – oweia!) und was schenke ich?


Nun ist es ja meistens so, dass die Brautpaare nicht mehr erst am Hochzeitstag zusammen ziehen und dann dringend Bettwäsche mit Monogramm, einen Schnellkochtopf oder einen Zahnstocherhalter benötigen, sondern meist alles (sogar in doppelter Ausführung) vorhanden ist.

Hochzeitstische machen mir immer ein bisschen Angst, da es mir schon sehr oft passiert ist, dass dort wirklich gruselige Dinge standen (da weigert sich die interne Geschmackspolizei einfach) oder ich mir nur den Untersetzer zur Mokkatasse leisten konnte.



Gerne wird ja auch Geld gewünscht, das man dann lustig verpacken muss. In Wackelpudding zum Rausschlabbern, in Klopapiertorten (toll ist, wenn man drei davon bekommt – das kommende Jahr ist zumindest hygienetechnisch gesichert) zum Abwickeln oder – sehr originell – in einem Betonklotz, den das Brautpaar vor versammelter Gästeschar mit Hammer und Schlagbohrer behandeln muss (immer vorher abklären, wie viele linke Hände mit im Spiel sind! Ein verletzter Finger hat zwar Erinnerungswert, macht aber unschöne Flecken!). 

Und dann wird’s schwierig...


Das schönste Hochzeitsgeschenk, das ich gesehen habe, ist so persönlich und toll gewesen, dass ich total neidisch war!

Die beste Freundin der Braut hatte es organisiert und letztendlich auch gefertigt: Ein Hochzeitsquilt!

Er war nicht einfach so genäht, sondern bestand aus unendlich vielen Stoffstückchen mit Erinnerungswert für das Brautpaar: Der erste Strampler der Braut, ein Stück vom Taufkleid, die Lieblingsbettwäsche des Bräutigams, die verrückte Gardine aus dem Kinderzimmer, das Kopftuch aus dem Allgäuurlaub, der geliebte (aber kaputte) Sari aus dem ersten gemeinsamen großen Urlaub, das Konzertshirt (beim ersten Kuss getragen) und jede Menge andere „geschichtsträchtige“ Stoffteilchen.


Sie hat alles liebevoll arrangiert und zusammengenäht und mit einem Fleecestoff unterfüttert. Wunderschön!

Leider gibt es davon keine Bilder das war noch vor der Zeit, bei der man sein Handy IMMER dabei hatte und alles fotografiert wurde – ich glaube sogar, dass er aus der Zeit stammt, in der man noch analog fotografierte…)

Also, wer ein bisschen handarbeitlich begabt ist und einen guten Draht zu den Brauteltern oder Geschwistern hat (und Freunden), der kann damit ein wirklich einzigartiges Geschenk schaffen! Notfalls findet sich bestimmt jemand, der einen beim Nähen helfen kann (es gibt im Netz bestimmt auch Menschen, die so etwas per Auftrag nähen).

Es ist ein bisschen an die amerikanische Tradition angelegt, einen Quilt für eine bestimmte Lebenssituation oder ein Ereignis zu schaffen - vielleicht so wie früher, indem viele Personen daran beteiligt sind...

Übrigens: Den Anstoss, über dieses Thema nachzudenken BEVOR die Zeit mal wieder drängt, hat mir "This is what we love" gegeben.

Frag dein Team - oder Jammern hilft! ... und eine Verlosung!

Samstag, 13. April 2013


Gewinnspiel Frag dein Team von Duden


Von meinen Mutterfrust zum Thema „Wie helfe ich meinem Kindelein in Mathe?“ hab ich ja schon berichtet. Und als ich so vor mich hin jammerte und Pippi immer unmotivierter wurde, sich mit Flächenberechnungen zu beschäftigen, flatterte das Angebot ins Haus, die neue Duden-Reihe „Frag dein Team“ zu testen.

Test find ich gut, Pippi auch und ein Team können wir hier grad wirklich gut gebrauchen.


Also her mit den Büchern und gleich mal das Thema Flächen und Volumen nachschauen.


Gewinnspiel Frag dein Team von Duden
Was Pippi sofort auffällt und bei mir erst mal etwas Verwirrung stiftet: Die Erklärungen sind in Form eines Chats. Findet Pippi ziemlich cool. Ich muss mich erst mal mit den kleinen Kerlchen bekannt machen (die da untereinander kommunizieren), die, wie ich herausfinde, für unterschiedliche Lernansätze stehen. Jeder liefert einen andere Erklärungsform mit Beispielen, Herleitungen und Definitionen. Da ist für jeden Lerntyp was dabei und mir gefällt (natürlich, Frau busybee) die Biene mit dem Superkräftecape am besten (Einstein, na klar!)!

Gewinnspiel Frag dein Team von Duden
 

Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis: Das ist drin in „Frag dein Mathe-Team 5. Klasse“:
  • Rechnen mit natürlichen Zahlen (z. B. Runden, Überschlag, römische Zahlen)
  • Rechnen mit Größen (z. B. Längen, Gewicht, Zeitangaben)
  • Rechnen mit ganzen Zahlen
  • Grundbegriffe der Geometrie (Winkel, Geraden, Strecken)
  • Teilbarkeit und Bruchrechnung
  • Flächen und Körper
Das Schuljahr beginnt mit Volumeninhalten. Frau busybee kann das ohne youtube, Pippi hat vergessen das Gehirn rechtzeitig auf „Schulmodus“ umzustellen. Also der erste Praxistest. 
Und: Hurra! Pippi versteht auf Anhieb, wie die Berechnungen funktionieren.


Gewinnspiel Frag dein Team von Duden
Was ihr am Anfang als Spielerei mit lustigen Figürchen vorkommt, beginnt Sinn zu machen.
Motiviert wie sie ist, werden noch die anderen beiden Bücher rausgeholt: Deutsch und Englisch. Und auch hier werden die unterschiedlichsten Erklärungs- und Lernansätze geliefert. 

Pippi entscheidet sich spontan für Mindmapping – da ist sie halt ganz Tochter ihrer Mutter. Ich liebe Mindmaps und kann Chefs damit in den Wahnsinn treiben (MS Project ist dann die Königsklasse – da pack ich so viel rein, dass alle denken, dass es genial sein muss. Weil verstehen tuts keiner mehr ;-))

Also Aufsatzideenfindung mit Mindmap. Könnte DIE Lösung für uns werden. Denn Pippi vermeidet jedes zu viel geschriebene Wort in Aufsätzen. Da kommt sie nicht so nach ihrer Mutter, die ja gerne mal ins Schwafeln gerät…

Pippi findet die Bücher klasse.
Frau busybee findet es klasse, dass Pippi die Bücher klasse findet. 

Denn Lernbegleitbücher besitzen wir bereits eine ganze Menge! Liebevoll zusammengesucht und einmal in die Hand genommen. Und in der Ecke vergessen.
Also scheinen diese für die Zielgruppe tadellos zu funktionieren!


Gewinnspiel Frag dein Team von Duden

Ich denke, dass genau das das Problem ist: Eltern, die ihren Kindern mit zusätzlichem Material weiterhelfen wollen und Kinder, die mit dem Material nicht zurecht kommen. Sei es, weil sie die Lesetechnik für solche Unterlagen noch nicht haben (grade in der Grundschule) oder weil sie didaktisch so langweilig aufgebaut sind, dass es einfach keinen Spaß macht, sie in die Hand zu nehmen.

Unser Fazit: Cooles Team für Fragen!
 

VERLOSUNG:

Und weil wir jeweils nur ein Buch zum jeweiligen Thema benötigen und Duden so nett war, uns alle Bücher doppelt zur Verfügung zu stellen, verlosen wir insgesamt 6 Bücher (Mathe 5. Und 6. Klasse, Englisch 5. Und 6. Klasse, Deutsch 5. Und 6. Klasse)!


Gewinnspiel Frag dein Team von Duden
Ich habe lange überlegt, ob ich ein 5. Klasse – Mathe, Englisch, Deutsch-Paket und eines für die 6. Klasse zusammen stelle oder ob ich nach Fächern gehe (Mathe 5. Und 6. Klasse etc) – und ich habe mich entschieden, dass ich es nach Fächern mache. Also gibt es zu jedem Fach zwei Bücher.

Die Regeln:



  1. Erste Chance: Kommentar hinterlassen (immer bitte mit dem Fach, das euch interessiert!)
  2. Doppelte Chance habt ihr, wenn ihr diese Verlosung auf eurem Blog verlinkt. Gerne dürft ihr auch ein Bild „mitnehmen“ (also quasi euren Namen 2x im Lostopf)
  3. Die Dritte Chance habt (Name 3x im Lostopf), wenn ihr den Beitrag auf Facebook teilt
  4. Bitte bemerkt also in eurem Kommentar: Euer gewünschtes Fach, ob ihr bei Facebook geteilt habt und/oder auf euren Blog verlinkt habt. Ihr könnt also bis zu drei Lose in den Lostopf werfen!
Einsendeschluss ist der 23.4.2012 , 24 Uhr

Wichtig: Mitmachen kann jeder - mit oder ohne Blog. Bitte schreibt unbedingt Euren Namen dazu, wenn ihr keinen Blog habt, da ich Euch sonst nicht auseinanderhalten und informieren kann. Kommentare ganz ohne Namen kann ich nicht mitzählen.


Gewinnspiel Frag dein Team von Duden
 

Die Bücher wurden uns kostenlos zu Testzwecken zur Verfügung gestellt vom Duden-Verlag

These shoes are made for walking

Donnerstag, 11. April 2013



Sind sie nicht weltklasse?
Leider, leider, müssen sie die nächsten sechs Wochen im Schränkchen warten, denn eine wunderschöne Sprunggelenksschiene wird in nächster Zeit meine Schuhwahl massgeblich beeinflussen.

Das gesundheitliche Fiasko dieses Winters konnte Frau busybee noch mit einem flotten Abrutschen von der Bordsteinkante krönen - in flachen (wirklich!) Schuhen beim Spazierengehen. Kennt ihr noch die Peanuts? In der Zeichentrickserie der 80er spritzten die Tränen immer so herrlich zur Seite, wenn einer von den Jungs weinen musste. Genau so kam ich mir am Sonntag vor, als ich nicht wusste, ob die Tränen automatisch vom höllischen Schmerz heraussprudelten oder von dem großen Frust, schon wieder mit so einem Mist gebaut zu haben.
Nun gut, so haben wenigstens meine Sneaker auch mal eine Chance, an die frische Luft zu gelangen...
 

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