Die Kontaktsperre gilt nicht für Nudeln!

Donnerstag, 12. September 2013


Dieses Bild ist ein eine ganz wunderbare Zusammenfassung meines derzeitigen Zustandes: Frau busybee sitzt mit mehreren kuscheligen Oberteilen bekleidet im Bett (in übrigens diesem Schlafzimmer) und starrt auf den Bildschirm ihres Schlepptops. Das ist schon eine ziemliche Leistung, denn gestern und vorgestern war nur fiebriges Schüttelfrosten möglich, reden, starren oder anderweitiges Kommunizieren kaum denkbar. Leider ist das fiebrige Schüttelfrösten mit einer hochansteckenden Angina verbunden, so dass Frau busybee bis Freitag ein Kontaktverbot vom Arzt verhängt bekam (also nicht nur zum Arzt, sondern zu allen anderen, die mir sonst so am Herzen liegen).
Das finden alle, die irgendwas aus meinem Hirn wollen (und teilweise dafür bezahlen) mittelmässig toll. Meine Meinung ist noch neutral, wenn mehr Energie da ist, find ich es wahrscheinlich auch nicht schön.
Pippi findet alles toll - zumindest, dass sie mich jetzt von der Ferne bemuttern darf und ich bin erstaunt, was mein Kindlein so alles auf dem Herd fabrizieren kann, das sogar schmeckt!
Ich bin unglaublich stolz und freue mich auf jede unter der Tür durchgeschobene Nudel...

WMDEDGT - Was heute so los ist

Donnerstag, 5. September 2013

Frau brüllen fragt ja einmal im Monat nach, was man den ganzen Tag so macht. Unter diesem Link findet man die anderen Tagesblogger.

Und hier das, was bei mir so los ist:

5.37 Uhr Der Wecker klingelt. Äh. Ist ja gar nicht der Wecker, sondern das Telefon. Die Nummer kenn ich nicht, das Gegruschel am anderen Ende der Leitung auch nicht. Jetzt bin ich wach.

6.30 Uhr Jetzt klingelt der Wecker. Die Stunde hebe ich genutzt mir zu überlegen, was ich heute alles tun muss. Energie ist jetzt mit Denken aufgebraucht. Aber die Aufwachphase im Bad entfällt.

6.50 Uhr Letztes Handanlegen an der Fassade. Der Badhairday wird mit einem kreativen Knoten im Haar gelöst. Leider sieht man mit diesen Haarknoten ab einem gewissen Alter (liegt nur an der Uhrzeit!) nicht mehr hip aus. Notiz an mich: Graue Haare ausreißen.

6.51 Uhr Pippi ist auch schon wach. Nasowas.

6.55 Uhr Bei Pippi stehen Kleid A, B oder C zur Auswahl. Sie entscheidet sich für B, wechselt aber nach 5 Minuten doch zu C. Das passt angeblich am besten zu ihren neuen Birkenstock-Sandalen. BIRKENSTOCK-Sandalen! Mich hätte man früher schlagen müssen, damit ich sie trage. Aber bei den Kids ists hip (und bei mir würde es zum Omalook passen - siehe oben)

6.57 Uhr Frühstücken, Brote schmieren und unterschreiben, dass Pippi läusefrei ist. Arrgghhhhh, ich hatte gehofft, dass das Thema mit der weiterführenden Schule gegessen ist. Ich verbiete ihr, die Mütze mit Klassenkameraden zu tauschen. Sie findet Mutterwitze zum Frühstück doof.

7.15 Uhr Aufbruch zum Auto. Wir sind erst mal verwirrt und laufen zwei Mal die Straße auf und ab, um das Auto zu suchen. Das Problem: Pippi sucht nache meinem, ich nach dem vom Popstar. Als wir endlich drin sitzen, ignorieren wir das tote Tier, das unterm Sitz gestorben sein muss. Pippi erwägt kurz, doch mit dem Fahrrad zu fahren, wählt dann aber die bequeme Variante und ein offenes Fenster.

7.20 Uhr Pippi stürzt sich aus dem Auto und ich fahre problemfrei ins Büro.

7.45 Uhr Ankunft im Büro. Ich parke auf dem schicken neuen Parkplatz, der seit letzter Woche auch begrünt ist. Beim Aussteigen wundere ich mich kurz über einen Regenschauer - ist aber nur der Rasensprenger, der just in dem Moment den Dienst beginnt, in dem ich an ihm vorbeischleiche.

7.50 Uhr Die Frisur sitzt, die Kaffeemaschine röchelt. Wir mögen uns nicht. Nicht nur, dass sie absichtlich beim Abfüllschluß noch mal waagerecht in meine Richtung spuckt - nein! - sie produziert ein grausiges Gesöff. Aber wie das bei Junkies so ist: Wenns der einzige Dealer im Revier ist, nimmt man auch schlechten Stoff zu sich...

7.55 Uhr Zusammenfassen der gestrigen Stuhlkreisrunde (so nenn ich hier jetzt Meetings)

10.00 Uhr Ich bin geschwitzt. Messen stehen vor der Tür, der Vorstandsvorsitzende vor meinem Schreibtisch. Ich rotiere durch drei Gebäude.

10.03 Uhr Wer hat den Bewegungsmelder in der Garage angebracht? Bin eine Minute wie ein Flummi durch die Ecken gehüpft bis das Licht anging. Gut, dass mich niemand gesehen hat. Frage mich: Machen andere das auch oder bekommt man automatisch ein Nachtsichtgerät beim Anmieten einer Standfläche? Oder bin ich mit meinen 1,59m einfach zu klein??

Bücherleidenschaft

Donnerstag, 29. August 2013


Arggghhh, da ist doch das Budget durch den Urlaub noch etwas gestresst und es hüpft mir doch ein Stapel Bücher über die Ladentheke, die ich unbedingt einziehen lassen musste.

Sweet & Easy ist für Pippi, die unglaublich gerne backt und die Outfits von Enie im Fernsehen so liebt. Ich muss zugeben, dass ich es auch immer sehr unterhaltsam finde!


Wunderbare Wohnideen ist für mich, weil ich so gerne umdekoriere und mal ein paar Profitipps sammeln wollte ...
Pariser Chic ist ein ganz wunderschönes Buch über Mode, das ich bereits verschlungen habe...

... und damit es auch gleich umgesetzt werden kann - "Rock Festival" als Motivation für meine Nähmaschine, wieder gesund zu werden... Ich habe bereits einen wunderbaren Wickelrock ausgesucht. Leider fehlt mir noch das passende Stöffchen...

Ich werde über Koch-, Back- und Näherfolge berichten!

Four in One

Mittwoch, 28. August 2013


Dieses Bild zeigt:

  1. einen von Pippi bemalten Porzellanteller mit Herzchen.
  2. einen von Pippi bemalten Porzellanteller mit Herzchen, der auf einer Küchenablage steht, die schon bessere Zeiten gesehen hat. In diesem Fall ist hier wichtig, was man nicht sieht: mehrere fiese Kratzer und Messerspuren des Vorbesitzers, der dort wohl größere Holzschnitzarbeiten erledigt hat.
  3. Zwei Gummibärchen - ebenfalls von Pippi gefertigt im Chemielaborwahlprojekt-AG-Dingsbums (ich nehme immer den falschen Begriff, was sie in den Wahnsinn treibt). Die Farbe soll den Geschmack widerspiegeln (Apfel), die Konsistenz erinnert an große Klebstoffhäufchen, die noch nicht trocken sind - genauso kleben sie auch. Geschmacklich kann ich zu ihnen nichts sagen, da einer ja das Auto ins Krankenhaus fahren muss...
  4. ... dass Frau busybee grad gar keine Lust hat, die Aufgaben zu erledigen, die auf dem Schreibtisch harren und auf ihr Hirnschmalz warten...


Ab August bin ich Extremkletterer oder Großmeister

Montag, 26. August 2013



Beim Schreiben des Artikels über unseren Buchkonsum im Urlaub, bin ich ja gedanklich über das Thema Fachzeitschriften gestolpert.

Frau busybee ist nun keine 20 mehr und hat schon den ein oder anderen Mann in ihrem Leben kennengelernt – und jeweils mit ihm und seiner Fachzeitschrift zusammengelebt. Dabei reicht die Thematik vom Schachmagazin übers Biken, vom Klettern bis zum Raven. Ich würde mal behaupten, dass 80% als Abo geliefert und gerne Einzelexemplare ähnlicher Themen hinzugekauft wurden.

Eine Zeitschrift zu abonnieren kommt bei Männern einem Vereinsbeitritt gleich. Mit dem Tätigen einer Bestellung wird man in den Kreis der Extremkletterer, Schachgroßmeister und Kochprofis aufgenommen, da ja nur wirklich ambitionierte Mitglieder dieses Bündnis eingehen.

Jeden Monat erreichte (und erreicht immer noch!) ein Zeitschriftenexemplar den Briefkasten des Haushalts busybee. Von dort wird er sorgfältig eingesammelt. Die ersten beiden gelieferten Exemplare werden fleißig geblättert, gelesen und inhaliert. Das dritte Exemplar liegt ein Jahr lang auf dem Sofatisch, weil man ja gerade keine Zeit hat, aber bestimmt am nächsten Abend! Ab dann landen die Hefte ungelesen auf einem Stapel, der aber nicht angerührt werden darf. Denn es schlummern bestimmt unglaublich wichtige Dinge darin! Vielleicht braucht man ja mal den Testbericht vom vorletzten Update einer Musiksoftware. Oder den Fitnesstipp vom November 2003.

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass auch nur ein Mann mir erlaubt hätte, eines dieser heiligen Exemplare wegzuwerfen.

Mein Trick besteht jetzt darin, dem Mann zu erklären, dass er die spannenden Artikel ja im Urlaub lesen könne. Dann packe ich die letzten sechs Exemplare ein und schleife sie am Urlaubsort angekommen an seine Poolliege. Entweder liest er dann brav oder eine Wasserschlacht beendet vorzeitig das Leben der ja eh schon ältlichen Zeitschrift. Am Ende des Urlaubs präsentiere ich dann die lädierten Exemplare und gebe zu bedenken, dass das Auto ja sowieso schon so voll sei…

Bisher hats immer geklappt…

Stille Post im Urlaub

Donnerstag, 22. August 2013


Ab und an bekomme ich ja Anfragen, ob ich nicht dieses oder jenes mal ausprobieren möchte, um  auf dem Blog zu berichten. Oft passt es nicht zu mir oder zur Familie. Oder zum Thema.

Vor den Ferien sammelten sich jedoch ein paar Anfragen, die perfekt für das Austesten im Urlaub geeignet waren und mit in den Koffer wanderten. Dazu gehörte auch das Spiel „Stille Post extrem“.

Der Hersteller beschreibt es so:
„Die Idee von Stille Post Extrem ist so simpel wie genial, denn sie basiert auf Missverständnissen, Situationskomik und originellen Fehldeutungen. Zunächst erhält jeder Spieler eine Karte mit je sechs unterschiedlichen Begriffen. Ein Würfelwurf entscheidet, welches Wort auf dem eigenen Zeichenblock notiert und anschließend auf der nächsten Seite gemalt wird. So muss der eine einen Schweizer Käse zeichnen, während sich der Nächste an einem Wasserskifahrer versucht. Dann geben die Spieler ihre Blöcke reihum weiter. Was hat der Vordermann da bloß gemalt? Falsch geraten, und schon mutiert der Postbote zum Briefbombenbastler! Anschließend geht der Block erneut weiter; nun muss der erratene Begriff wieder gezeichnet werden. Neben Kreativität ist aber auch Schnelligkeit gefragt — denn ist die Sanduhr abgelaufen, muss der Notizblock weitergegeben werden.

Wenn die Blöcke einmal reihum gegangen sind, kommt die Auflösung: Was wurde aus dem Ursprungswort? Verrückte und unerwartete Spielausgänge sind hier garantiert. spannender wird das Spiel mit diesen Tricks: Warum nicht mal mit der linken Hand malen, zwischendurch die Plätze tauschen oder sich eigene Spielkarten mit Wörtern zu unterschiedlichen Themen ausdenken."

Die Testbedingungen waren diesmal extrem hart, da es sich bei der Testgruppe um eine Reihe Jugendlicher/Kinder von 7 bis 14 Jahren handelte, die sich von Pippi am Pool überreden ließen, eine Runde zu spielen. Und obwohl der Altersunterschied doch ziemlich groß war, wurde das Spiel mit Begeisterung und großer Ausdauer gespielt. 

Leider durfte ich nicht dabei sein und auch nicht aus größerer Entfernung zusehen (deswegen nur die Fotos von weiter weg), da Eltern ja irgendwie immer stören...

Als ich nach Spielende nach einem Fazit von Pippi fragte, bekam ich nur ein „Ich hab Bauchweh vom Lachen“ zu hören.

Und so muss ich diese Aussage für meine Leser stehen lassen und kann dem nichts mehr hinzufügen….


Stille Post Extrem
Alter: ab 8 Jahren
Preis: ca. 30,00 Euro
Für 4-8 Spieler

Liebe Nic: Vielen, vielen Dank!

Sonntag, 18. August 2013


Diesen Beitrag schreibe ich im Auftrag vom Popstar und von Pippi und er ist Frau Pimpinella gewidmet, die uns einen Urlaubstag gerettet hat!

Wir waren ja in Umbrien und weil Frau busybee ab und an mal Hummeln im Hintern hat und Pippi alles toll findet, was mit Römern zu tun hat, haben wir einen Tagesausflug nach Rom gemacht.
Es hat auch alles ganz wunderbar geklappt und dank Vorbereitung meinerseits parkten wir unser Autochen in einem hypermodernen Parkhaus am Bahnhof in Rom. Die Vorbereitung beinhaltete auch eine ausgearbeitete Route, um das Maximum an Sehenswürdigkeiten an einem Tag anzusehen.
Startpunkt war das Colloseum, Ende der Petersdom. 
Startpunkt war nur theoretisch das Colloseum, da wir ja wie oben beschrieben am Bahnhof parkten und von dort erst mal zum Colloseum marschierten. 40 Grad sind da gar nichts. Und auch das gerade erst von der Schiene befreite Bein von Frau busybee war sehr motiviert.
Die Motivation hielt bis zum Colloseum. Bis zu der Schlange, die sich lustig um das antike Stadion reihte und von der sehr wenig Motivation ausging. Zwei Stunden warten in praller Sonne war nicht wirklich das, was Pippi und der Popstar in diesem Moment toll fanden.

Und hier kommt Nic ins Spiel: Auf ihrem Blog hatte ich nämlich gelesen (und glücklicher weise auch abgespeichert), dass man Kombitickets am Pallatin bekommen kann.
Also mit der Familie im Schlepptau einmal um das Colloseum und ab in die Schlange vom Pallatin. Die war nur drei Meter lang und der beim Warten erworbene Sonnenschirm für Pippi war DAS Erinnerungsstück aus Rom (auch wenn er die meiste Zeit geschlossen bleiben musste, da er sonst einigen japanischen Reisenden in den Augen rumgepikst hätte - es war einfach brechend voll in der Stadt und kein Platz für extra Spannweite).
Karten kaufen und zurück. Und jetzt das Beste: Vorbei an der ewigen Warteschlange und direkt rein ins Colloseum. Dieses nonchalante Vorbeischlendern ließ Hitze und schlappe Beine vergessen!
Und Pippi und der Popstar entschieden spontan, dass dieser Post geschrieben werden muss!
Also noch mal tausend Dank für diesen Tipp, liebe Nic!
 

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