Was bisher geschah …

Dienstag, 2. Dezember 2014

Nun, was gibt es Neues im Hause busybee? Wieder keine Skandale? Keine Promiskuität? Sex, Drugs & Rock n´Roll?

Erkenntnisse - Erkenntnisse, gab es in der letzten Woche.

1. Wir vereinsamen. Erst schließt unser Schnitzelparadies zwei Häuser weiter. Der Popstar überlegte kurz, Veganer zu werden aus Protest. Jetzt ziehen unsere Nachbarn von oben weg und gestern machte der Lieblingskoch unseres Vertrauens direkt neben uns die Türen zu. Das ist alles sehr schlimm. Wenn ihr den Popstar und mich weinen sehen wollt, dann ist jetzt eine gute Gelegenheit - haben wir doch alle um uns vergrault…
(Lieber Oli, der Sonntag war ein Fest - der Montag eher nicht ... Deine nächste Party veranstalten wir bitte arbeitnehmerfreundlicher ...)

2. Daraus resultiert: Zwei Lokale zu, Frau busybee muss wieder selber kochen. Pippi wälzt Kochbücher, ist aber nicht wirklich überzeugt, dass ich das kulinarische Niveau halten kann. Ihr Vorschlag nach einer halben Stunde intensiver Recherche: ich könnte es mal mit Kartoffelsalat probieren und ansonsten laden wir alle unsere befreundeten Köche der Reihe nach ein - dann kommen sie auch nicht aus der Übung.

3. Ein Kilo Plätzchen ist echt viel. Wenn die Schule das jemals von euch als Spendenbeitrag verlangen sollte, dann kann ich euch nur den Tipp geben: Doppelte Menge, Schokoladenüberzug und Nüsse (am besten Makadamia). Auch Zwischenschichten aus Marzipan erhöhen das Gewicht. Nix Fluffiges wählen! Und: Dekoambitionen meinerseits werden nicht immer geschätzt ("Mama, du MUSST den Lebkuchenmännern keine Wimpern malen. NEIN!! Lass das!!")

4. Strukturiertes Handeln kann zu Angstzuständen führen. Wir haben es dieses Jahr tatsächlich geschafft, noch vor dem 1. Advent alle Geschenke (bis auf die für Pippi) zusammen zu sammeln. Warum? Der Popstar hatte einen Orga-Flash und ich folgte. Anfangs etwas widerstrebend, gegen Ende machte ich willenlos Abhaklisten. Das Ergebnis ist unglaublich und die gewonnene Zeit im Dezember lässt sich literweise in Glühwein ertränken. Aber Angst macht mir das schon. Also: Wer von mir dieses Jahr ein Geschenk haben möchte, kann sich jetzt melden! Ich hab unglaubliche Kapazitäten frei! Sogar Päckchen ins Ausland kämen früh an!

5. Mein Postfach ist von Außerirdischen gekapert worden. Oder von der NSA. Denn irgendwie kommen meine Mails wohl nie an. Irgendjemand fängt sie ab und archiviert sie. Ausgeliefert werden sie leider nie, denn sonst würden die Empfänger sie ja irgendwann beantworten. Ich habe mal nachgezählt: Von 21 verschickten Mails wurden zwei beantwortet. Diese Rate finde ich einfach bedenklich und ich sorge mich wirklich, dass meine liebevoll verfassten Worte schnöde weggesperrt werden. Oder sogar gequält??

6. Karma funktioniert! Echt jetzt. Wer blöd zu mir ist, ruft vielleicht meine Zornader auf der Stirn hervor und vielleicht sogar ein paar Wuttränen (weiss der aber nicht), aber alles kommt zurück ...



Hier: Verweigerung

Montag, 1. Dezember 2014

Dieser Blog ist von heute an quasi weihnachtsfrei.
Ich werde euch den Adventskalender von Pippi nicht zeigen, da er weder besonders kreativ ist noch der Inhalt von großer Bastelkunst zeugt. Säckchen mit Schokolade halt. Wie immer.

Unsere Deko? Es wird einen Weihnachtsbaum geben. Er ist an keinem Farbkonzept orientiert, er hat keine mundgeblasenen Drachenkopfkugeln aus der inneren Mongolei und auch die Decke, auf der er steht, ist eine alte Tischdecke, die nicht extra dafür genäht wurde. Der Eimer für Echtkerzen ist aus Plastik und steht daneben. Unser Weihnachtsbaum ist bunt und üppig und jedes Familienmitglied darf dranhängen, was es will.

Der Adventskranz ist ein Adventskranz. 4 Kerzen, ein bisschen Grün.

Und: Es wird keinen Blog-Adventskalender geben. Ich habe mir gestern einen Überblick über alle Verlosungen, Kalenderchen, DIY-Ideen und Co. verschafft - bei 32 habe ich aufgehört zu zählen. Das dürfen all jene dieses Jahr übernehmen, die dafür mehr Zeit haben. Oder in den letzten Wochen hatten.

Weihnachtsmarkt: Gestern und vorgestern. Ich habe brav mein Kilo Plätzchen bei der Schule abgeliefert und habe sie ebenso brav zurückgekauft. Pippi hat sich erst für die Schule und dann für die Pfadfinder die Füße erfroren. Also: Pflicht ist abgearbeitet, jetzt folgt nur noch die Glühweinkür.

Weihnachtskarten sind bestellt. 90% der Geschenke organisiert. Ich bin ein Genie!

Also: Hier ab jetzt nur noch Weihnachten auf dem Blog, wenn irgendetwas Lustiges mit Bezug darauf zu berichten ist. Wer trotzdem neugierig ist, findet selbstverständlich alles andere bei aufgeräumt! und die Bildchen wie immer bei "Bildschen vom Bienschen" bekannt auch als Instagram!





Nein, nein, nein .... JA!

Montag, 24. November 2014

Pippi ist ja - wie alle wissen - mittlerweile kein kleines Kind mehr.
Das ist super, aber auch irgendwie schade, da viele Dinge nicht mehr per Order der Mutter beschlossen werden können, sondern entweder alleine entschieden oder ausdiskutiert werden.
So auch die Frage nach den Klamotten. Also keine Chance mehr für das Muttertier.

Vor ein paar Tagen hatte ich eine Mail von POMPdeLUX im Postfach. Grundsätzlich lese ich ja Anfragen immer und meistens verfasse ich auch eine höfliche Absage, die meist etwas mit "nein, mein Kind krabbelt nicht mehr und wir brauchen auch keine Lätzchen" zu tun hat.
Das erste Reizwort war "Direktvertrieb": Nein, ich bin doch keine Tuppertante!
Das zweite war "Job": Nein, davon hab ich mehr als genug!
Das dritte "Kinderkleidung": Nöööö, also siehe oben, das wird nix mehr mit uns!

Neugierig war ich dann doch irgendwie und so landete ich auf der Homepage.

"Liebe Pippi! Leider muss ich dir mitteilen, dass du jetzt Größe 152 trägst. Kurze Ärmel oder Hosen sind da kein Argument. Oder wir adoptieren einfach ein niedliches Geschwisterchen ..."

"Liebes POMPdeLUX-Team, woher wisst ihr, was ich für Kinderkleidung liebe?! Das ist alles, alles sooo wunderschön! Könnt ihr das nicht bis 176 produzieren?? Oder in Damengrößen??"




Ferndale Little TUNIC, Eggplant - POMPdeLUX
Copyright POMPdeLUX
Enna DRESS, Eggplant - POMPdeLUXNarvik Little LS GRANDDAD, White - POMPdeLUX
Ich bin schwer begeistert - zumal die Sachen alle erschwinglich sind.
Und deswegen kommt hier auch die Anzeige: POMPdeLUX sucht neue Mitarbeiterinnen. Alle Details findet ihr unten stehend. Solltet ihr Interesse haben, dann bewerbt euch dort UND gebt bitte an, dass ihr über meinen Blog busybee kommt - das wäre super nett!
Also, an alle modeinteressierten Mütter: Schaut es euch an!


Neues aus dem Bienenstock

Donnerstag, 20. November 2014

Skandale? Peinliche Vorkommnisse? Promiskuität?
Mal schauen, was in den letzten Tagen hier so passiert ist ...

Es gibt ja sehr viele Blogs, in denen die Schreiberin ihre neuesten Errungenschaften zeigen. Das mag ich gern, das ist (wenn es sich nicht gerade um den Kompletteinkauf bei dm handelt) ein bisschen, wie durchs Schlüsselloch schauen - weiss ich doch danach, dass die Bloggerin weiche Hände durch die Handcreme xy hat und dank superduperökologischveganohenmöhren Tee ganz wunderbar einschläft.

Hat was.

Das wollte ich auch machen. Schließlich waren letzte Woche zwei wunderbare Sendungen zu mir unterwegs, die ich euch unbedingt zeigen wollte (selbst geshoppt, ohne Wink vom Sponsor).

Das erste Päckchen stammt von Greenglam. Das ist ein Naturkosmetikversender mit wunderschönen Produkten, die auch noch biologisch sind. Da bei mir auf Haut und Haar hauptsächlich die Firma Korres kommt (das Shampoo gegen trockene Kopfhaut ist das erste, das wirklich bei mir geholfen hat!), ist dies der Versender meines Vertrauens.
Der Plan: Ich fotografiere für euch die wunderhübsche Verpackung in rosa Seidenpapier, erzähle euch etwas zu meiner allerliebsten Fußcreme und schon wisst ihr, dass auch Frau busybee etwas für ihren Bienenkörper tut.

Avisiert war das Päckchen für Dienstag, der Popstar zu hause, also optimale Bedingungen.
Das Päckchen kam Dienstag, der Popstar zu hause, aber irgendwie doch nicht anwesend.
Das Päckchen ging also an unsere Postfiliale. Ohne Benachrichtigungskarte, dafür aber mit SMS an mich. Leider hat unsere Postfiliale immer dann offen, wenn ich arbeite. Und wenn ich nicht arbeite, macht sie Pause. Also wurde dieses Thema Richtung Samstag verlagert.

Aber: Es war ja noch ein zweites Päckchen an mich unterwegs. Und zwar mit Highheels von Rockport. Klingt nicht spannend, ist es aber!
Schwarze Highheels sollten es sein, in denen ich lange stehen und auch mal eine Nacht durchtanzen kann - ihr wisst ja: Popstar, Events, gut aussehen und so :-)

Also habe ich geforscht und bin auf die Firma Rockport gestoßen, die mit adidas fusioniert ist. Dort gibt es schicke Schuhe mit der Turnschuhtechnologie Adiprene. Klingt doch cool, oder?

ADIPRENE by adidas ermöglicht eine optimale Aufpralldämpfung im Fersenbereich. Durch die EVA-Sohle und dem zusätzlich hochwertigem Gummi wird der Fuß vor zu starker Belastung geschützt und der Träger erlebt ein angenehmes Laufgefühl. ADIPRENE + by adidas sorgt im vorderen Fußbereich für eine höhere Abstoßkraft und mehr Laufeffizienz. 

Ich  hatte gehört, dass man eher kleiner bestellen soll, da die Schuhe meist relativ groß ausfallen. Also in den Einkaufswagen die Größe 36 und ab die Post!

Mittwoch kam das Päckchen. Richtig schicke Higheels mit Plateau. Leider viel zu klein. Ööööhm.

Leider gab es beim gleichen Versender als nächste Größe nur 40 - und das wäre definitiv zu groß gewesen. Also neue Suche, anderer Versender. Das Modell sehr ähnlich, nur einen Zentimeter weniger Absatz. In 36,5.

Donnerstag kam das Päckchen. Richtig schicke Higheels mit Plateau. Leider viel zu groß. Ööööhm.
What the ....?!

Neuer Versuch - mittlerweile stapeln sich die Kartons.
Gleiches Modell in 36.
Vorraussichtliche Lieferung Samstag an die Packstation.
Samstag war auch der Stichtag, denn abends war Gala und der perfekte Härtetest für Turnschuhe in Highheeloptik - oder umgekehrt?

Samstag dann:
Ich warte auf die SMS, dass die Schuhe angekommen sind. Normalerweise passiert dies immer gegen 9 Uhr.
9.30 Uhr: Kein Päckchen
Die Abfahrt zum Event ist auf 13 Uhr festgelgt.
10 Uhr: Kein Päckchen
11 Uhr: Kein Päckchen.

Ich beschließe zur Post zu schlendern, die ja noch meine andere Bestellung beheimatet - in der Hoffnung, dass zwischendurch die SMS "Ihr Paket liegt zur Abholung in der Packstation bereit" eintrudelt.
Da ich noch immer erkältungstechnisch matt bin, wird das Schlendern zum Schleichen.
Schwitzig komme ich bei der Post an.
Aber ich hab Zeit zum Abkühlen, da die Schlange bis auf die Straße reicht. Super.

Nach einer Dreiviertelstunde stehe ich am Schalter und verkünde frohen Mutes, dass ich mein Päckchen gerne hätte, dass ich aber keine Benachrichtungskarte habe, sondern nur eine SMS.

Der Schalterbeamte ist verwirrt. Keine Karte? Wo denn die Karte sei, möchte er wissen. Ich erkläre nochmal, dass ich keine bekommen hätte, dafür aber eine SMS. Aber SMS gäbe es doch nur für die Packstation und nicht für die Filiale, erklärt er mir noch verwirrter.

Ich angel mein Handy raus, um den Beweis anzutreten und reiche es ihm rüber.
In diesem Moment: Die SMS, dass mein Schuhpäckchen in der Packstation gelandet ist.
Der Schalterbeamte versteht die Welt nicht mehr, die 30 Menschen hinter mir möchten mich würgen.
Wieder erklärt er mir (nun mit dem handfesten SMS-Beweis vom Schuhpäckchen in der Hand, das er für das Päckchen hält, das ich abholen möchte) die Funktionsweise der SMS bei der Post.

Da die Blicke im Rücken echt weh tun, versuche ich eine neue Strategie: Tun wir doch mal so, als ob ich eine Karte erhalten hätte, diese aber verschlampt habe. Geht doch auch sonst mit Personalausweis.
Er ist erleichtert und fragt nach dem Lieferdatum.
Frau busybee: "Dienstag!"
Er: "Letzte Woche?"
Frau busybee: "Äääh, ja."
Er: "Dann isses net mehr da!"
Frau busybee atmet.
Frau busybee: "Aber es wird doch alles eine Woche verwahrt und Dienstag ist doch erst 5 Tage her"
Er: "Nee, letzte Woche ist jetzt 10 Tage."
Frau busybee: "Dienstag, vor 5 Tagen habe ich eine SMS .... äh Karte ... äh ... also ist das Paket bei ihnen gelandet.
Er: "Dann diese Woche?"
Frau busybee: ...
Er: "Sie sind nie präzise! Erst das mit der Karte und dann verwechseln sie auch noch die Wochen."
Er verschwindet und bringt Sekunden später mein Päckchen mit.
Ein Seufzer der Erleichterung geht durch die Filiale.

Die Sendung ist schwerer als erwartet, aber da muss ich jetzt durch. Nächste Station: Die Packstation.
Nachdem am vorherigen Tag meine Postkarte nicht lesbar war, bin ich ein bisschen misstrauisch, ob ich die Schuhe befreien kann, aber alles klappt reibungslos.
Mit 2 Päckchen unterm Arm bewege ich mich Richtung Apotheke, um dem Erkältungsdrama entgegen zu wirken. ich schwitze wieder, bin aber gut gelaunt, da ja jetzt alles eingesammelt ist.

Ich konzentriere mich, weil ich ja gelernt habe, dass ich mich unpräzise ausdrücke.
Nasenspray für Erwachsene ist nicht schwer. Wunsch geäussert, Produkt liegt vor mir. Geht doch.

Ob ich auch Fieber hätte, ich sähe so blass und geschwitzt aus. Nein, ich bin einfach nur blass und geschwitzt und will jetzt heim, meine Lauf-High Heels probieren. Ob ich von der Gefahr wüsste, von Nasenspray abhängig zu werden? Ja, das weiss ich und ich möchte jetzt bezahlen und einfach nur heim.
Apothekerin: "Also super gegen diese Abhängigkeit ist das homöopathische Bliblablub ... total toll ... Sucht ... blabliblo ... 10 Minuten später ... bläblablubb"
Ich kapituliere.
Nach 20 Minuten verlasse ich eine glückliche Apothekerin, die mir ihr gesamtes Fachwissen zu Nasenschleimhäuten referiert hat.
Letzte Kraftreserven werden zu hause zum Anprobieren der Schuhe mobilisiert.
Sitzen, passen.
Perfekt.
Leider bin ich abends beim Event ziemlich ausgepowert. Nur die Füße sind fit bis zum Schluß!

Bierflaschen gehören nicht an den Kopf

Freitag, 7. November 2014

Ich habe (wie der Hesse so schön sagt) eine Beul am Ei.
Falsch: Einen schmerzenden Wangenknochen.

Ihr fragt euch jetzt bestimmt, was ich heute Nacht getrieben habe, aber ich schwöre euch: Es war keine Kneipenschlägerei oder andere Auseinandersetzung.

Auf der Suche nach Schulbrotbelag, öffnete ich heute morgen die Kühlschranktür wohl etwas schwungvoll. Und genauso schwungvoll segelte mir daraufhin eine Bierflasche an den Kopf (Was ich schon immer mal sagen wollte: Ich mag unseren Kühlschrank überhauptüberhauptkeinbisschen! Er ist in einer Höhe angebracht, die mich Zwerg immer ein bisschen ratlos über das oberste Fach spekulieren lässt, die Gummileisten zum Schutz der Glasscheiben springen mir regelmäßig entgegen und überhaupt bekommt man trotz ordentlicher Größe nix rein. So!)

Nicht nur, dass eine Bierflasche am Oberkiefer wirklich weg tut, Bier auf Businesskleid ist auch eher suboptimal. Kommt nicht so gut, wenn man morgens schon wie eine Kneipe riecht. Also Umziehen, Boden wischen, Wange kühlen.

Pippi kommt in die Küche und will grad einen doofen Spruch loslassen. Als pfiffige Mutter ist mir durchaus bewusst, dass ich Steilvorlagen für jede Menge Scherze biete und lege meinerseits mit einem Witz vor (den erwähne ich nicht - er war echt unterirdisch. Aber hey, für die frühe Uhrzeit gar nicht mal sooooo schlecht).
Pippi verdreht die Augen und knufft mich mit einem Seufzer (so eine doofeblöde Mama) in die Seite. Leider ist das Kind kein kleines Kind mehr und leider ist es sport- und kletter- und überhauptgestählt und der Knuff ist eher ein rechter Haken und ich nicht auf eine Reaktion vorbereitet.
Woowww.

Wir sind uns einig, dass RTL bestimmt eine perfekte Doku über das assoziale Leben der Frau busybee drehen könnte und beschließen, dass heute ein Nutellabrottag ist.

Manchmal ist der Teufel kein Eichhörnchen, sondern einfach nur ein Kaffeetrinker

Donnerstag, 6. November 2014

Nachdem alle besorgt waren, dass der Verlust meiner Kreditkarte zu schlimmen Dingen führen könnte - darf ich Entwarnung geben.
Eben rief eine nette Dame von der Bank an und erklärte mir, dass sie einen Anruf von einem aufgelösten Menschen bekommen haben, der einen Zahlendreher beim Einkauf angegeben hätte und meine Kreditkarte damit belastet habe.
Mein Geld schlummert wieder brav auf dem Konto und ich wünsche dem Koffeinabhängigen - wer auch immer es sein mag - ein starkes Herz!

Reisepläne

Gestern lag der Katalog unseres bevorzugten Reiseveranstalters im Briefkasten. Wir sind dort seit Jahren treue Kunden, da er die perfekte Mischung aus Individualtourismus und Familienurlaub verbindet - ohne discobeschallte Hotelanlagen und Kinderanimation.
Seit Pippi drei ist, erkunden wir das nähere europäische Ausland, sprich Italien und Frankreich.  Aber Kinder werden älter und irgendwann möchte eine 12-Jährige nicht mehr mit Grundschulkindern Staudämme basteln und auch die Stadtralley in Nizza ist nur dann eine Herausforderung, wenn man noch kein Französisch spricht und alles in einem Rutsch bei der Touristeninfo abfragen kann.
Auf der letzten Urlaubsfahrt stellten der Popstar und ich also fest, dass wir langsam (also eher Pippi) der Zielgruppe entwachsen und wir alle spannende Ziele bereist haben.

Gestern dann wie gesagt der neue Katalog: Doppelt so dick und doppelt so spannend. Namibia! Costa Rica mit Jugendlichen! Ich sehe mich schon Kaffeeplantagen besuchen und Nationalparks bereisen.
Begeistert drücke ich Pippi den Katalog in die Hand mit der Aufforderung, doch mal zu schauen, was sie interessieren könnte.

Sie blättert und murmelt und meint dann: "Also Österreich, ich fände Österreich mal cool!"

Okeeeeee ...
Fahr ich halt ohne Kind.
Kommt wer mit?!
 

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