Warum immer ein bisschen vorneweg zu sein, nicht immer gut ist – das Elterngeld Plus*

Dienstag, 15. Dezember 2015


Ihr werdet euch jetzt bestimmt ein bisschen wundern – jetzt, so kurz vor Weihnachten – etwas Sommerliches zu lesen. Aber hey, „mit dem Strom“ kann ja jeder und vielleicht ist das ja mal eine nette Abwechslung von Plätzchenrezepten und dem Geschenkewahn.

Also sechs Monate zurück: Am 1. Juli 2015 habe ich mich gefreut. Und ich war etwas frustriert. Denn mir wurde mal wieder klar, dass wir immer ein bisschen (naja, manchmal auch ein paar Jahre) zu früh waren.

In diesem Fall ging es nämlich um das Elterngeld Plus (wer erst einmal Infos haben möchte, wovon ich spreche, der schaut mal schnell HIER). Das Elterngeld Plus gilt nämlich für alle Geburten ab dem oben erwähnten 1. Juli 2015.

An dieser Stelle wundert ihr euch bestimmt noch ein bisschen mehr: „Was hat denn dieses Thema mit Frau busybee zu tun? Ist das Kind nicht schon lange in der Pubertät? Kann man jetzt für das Zähmen von Pubertieren das Elterngeld bis ins Teenageralter verlängern? Nein, kann man nicht!

Tatsächlich ist Pippi jetzt 13 (hier sollte ich jetzt eine Kommastelle einfügen, da sie ja quasi schon 14 ist und viel Wert darauf legt). Und wenn man etwas zurückrechnet, dann kommt man ganz schnell auf ein Geburtsdatum in 2002. Damals gab es das sogenannte Erziehungsgeld. Und man diskutierte fröhlich (und das seit 1996) über die Einführung eines Elterngeldes im Bundestag.


Davon bekam ich aber relativ wenig mit, denn ich war damals ziemlich beschäftigt mit meinen diversen Jobs, meiner neuen Rolle als Alleinerziehende und natürlich mit Pippi. 2007 war Pippi ungekrönte Königin im Haareschneiden von anderen Kindern im Kindergarten und unglaublich wild.

Und 2007 wurde das Elterngeld eingeführt. Etwas zu spät für uns – knapp 5 Jahre. Aber es war endlich ein Schritt für alle anderen Mütter nach mir, dass sie insbesondere am Arbeitsmarkt nicht mehr benachteiligt werden. Endlich wurde es leichter, die Elternzeit und den Job besser miteinander zu kombinieren.

Ich habe selbst viele Erfahrungen sammeln dürfen, wie es als (alleinerziehende) berufstätige Mutter ist. Ich kenne alle Höhen und Tiefen und ich muss zugeben, dass ich die Entwicklung des Elterngeldes immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge beobachtet habe.

So, jetzt spanne ich den Bogen zurück zum 1. Juli 2015.

Jetzt gibt es das Elterngeld Plus und wenn man sich ein, zwei Minuten damit beschäftigt, dann erkennt man ganz schnell, dass vieles noch besser geworden ist:

Mit dem Elterngeld Plus wird es künftig für Mütter und Väter einfacher, Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit miteinander zu kombinieren. Zusätzlich kann die Elternzeit noch flexibler gestaltet werden.

Es ist ganz einfach: Es gibt länger Elterngeld, wenn Mutter und Vater nach der Geburt ihres Kindes Teilzeit arbeiten. Künftig ist es also möglich, das Elterngeld Plus doppelt so lange zu erhalten! Aus einem Elterngeldmonat werden so zwei Elterngeld Plus-Monate. Damit können Eltern ihr Elterngeldbudget besser ausschöpfen und sie haben die Möglichkeit, über den 14. Lebensmonat des Kindes hinaus die Bedürfnisse des Kindes mit den Anforderungen im Beruf zu verbinden.

Klingt kompliziert?

Auf dieser Grafik gibt es einen groben Überblick:


Was mich am meisten interessiert, ist natürlich die Frage, wie die Regelung mit Alleinerziehenden umgeht.

Auch hier hat sich einiges geändert: Alleinerziehende können Elterngeld Plus und Partnerschaftsbonus genauso nutzen. Was wirklich gut ist (jede/r Alleinerziehende wird es kennen), die Voraussetzungen der Alleinsorge beziehungsweise des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrechts wurden gestrichen, damit Alleinerziehende von den Partnermonaten und dem Partnerschaftsbonus profitieren können. Stattdessen können sie diese Monate zusätzlich erhalten, wenn sie die Voraussetzungen für den steuerlichen Entlastungsbetrag für Alleinerziehende (§ 24b EStG) erfüllen.

Ich fasse euch noch mal zusammen:

Die wichtigsten Regelungen zum Elterngeld Plus

  • Das Elterngeld Plus ersetzt das wegfallende Einkommen/Gehalt abhängig vom Voreinkommen zu 65 bis 100 Prozent (wie es das bisherige Elterngeld auch getan hat) 
  • Das Elterngeld Plus wird für den doppelten Zeitraum gezahlt. Das bedeutet konkret, dass ein Elterngeldmonat dann zwei Elterngeld Plus-Monaten entspricht 
  • Monatlich beträgt das Elterngeld Plus maximal die Hälfte des Elterngeldes, das den Eltern ohne Teilzeiteinkommen nach der Geburt zustünde 
  • Das Elterngeld Plus kann über den 14. Lebensmonat des Kindes bezogen werden. 

Unter www.elterngeld-plus.de könnt ihr alles noch mal ganz genau nachlesen!

Was ich wirklich klasse finde: Auch die Elternzeit wird deutlich flexibler. Wie bisher können Eltern bis zum 3. Geburtstag eines Kindes eine unbezahlte Auszeit vom Job nehmen. Nun aber können 24 statt bisher 12 Monate zwischen dem 3. und dem 8. Geburtstag des Kindes genommen werden.

Aber auch da sind wir raus.

Vielleicht gibt es ja irgendwann mal die Gelegenheit, Teenagerzeit-Elternzeit zu nehmen …

* Mit freundlicher Unterstützung von dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend



12 von 12 im Oktober

Montag, 12. Oktober 2015

Wie immer ist Frau Kännchen so nett, den 12 von 12-Beiträgen eine gemeinsame Heimat zu geben.

Bild 1: Stau. Stau um 6.20 Uhr auf der Brücke. Wie immer. Zumindest kenne ich die neuesten politischen Statements.

Bild 2: ToDo-Liste aktualisieren. Man beachte den ersten Punkt: Eis bestellen!

Bild 3: Die Kollegen brauchen neue Messehemden. In Kurzarm. Gurr. Kann man mache nix.

Bild 4: Schon wieder auf der Straße. Dieses Mal neben dem Popstar. Es geht nach Frankfurt ...

Bild 5: ... zum Fotoshooting.
Bild 6: Die ersten Bildchen, Licht einrichten


Bild 7: Frau busybee darf stylen. Jungs vom Popstar aufbretzeln.
Bild 8: ... und doofe Kommentare geben!

Bild 9: Blumensträußchen sind toll :-)

Bild 10: Planung für den Geburtstagskaffee


Bild 11: Bilder sichten ... huch, ich durfte ja auch mal aufs Bild!

Bild 12: müde.

Der Pferdekopf und ein kleines Drama*

Sonntag, 30. August 2015



Heute erfahrt ihr die nackte Wahrheit, wie es bei Bloggern hinter den Kulissen wirklich zugeht!

Vor etwas längerer zeit bekam ich die Anfrage von Paper Shape, ob wir ihre Papiermodelle nicht mal ausprobieren möchten. Klaro.
Wir basteln gern.
Also, Pippi bastelt gern und ich erfreue mich an den Ergebnissen.

Paper Shape schreibt dazu:
Vielleicht kennst du das System des Malen-nach-Zahlen. Das Basteln der PaperShapes funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip. Die einzelnen Teile werden verklebt, indem immer eine Lasche auf die Kante mit der gleichen Nummer geklebt wird. Durch das vorherige Falten entsteht die 3D Form beim Zusammenkleben ganz von alleine. 



 Für uns ist ganz schnell klar: Ein türkisfarbener Pferdekopf soll es sein! Und anfangs ist alles genauso einfach wie beschrieben: Pippi hält innerhalb von kürzester Zeit einen Pferdekopf in der Hand - zu 90% fertig gestellt.
Ich bin beeindruckt, da ich davon ausging, dass sie entweder meine Hilfe benötigen würde oder es Wochen dauern wird.

Und dann passiert es: Damit die letzten fehlenden Teile nicht verloren gehen, packe ich sie in einen Plasikkontainer. So einen, in dem man große Mengen an Gummibärchen kaufen kann.. Und den stelle ich (warum auch immer) auf Pippis Schreibtischstuhl. Dort wird er am nächsten Tag von unserer Putzperle entdeckt, als Müll identifiziert und teilweise (warum auch immer nur teilweise) entsorgt.
Weg isses.

Tja, und so steht das Pferdeköpfchen jetzt einohrig im Bücherregal. Und das schon ziemlich lange und mittlerweile lieben wir unseren derrangierten Mitbewohner sehr.








Liebe paper shape-Mitarbeiter: I am so sorry!
Liebe Leserinnen: Die Faltsachen sind super und machen wirklich Spaß. Dass wir so Dödel sind, liegt alleine an uns :-)
Empfehlen würde ich die Bastelei Kindern ab 10, die Spaß an solchen Sachen haben.

*Die Produkte bekam ich zuR Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt aber immer meine Meinung :-)


Warum ich als Kind nie das Zimmer mit meiner Schwester teilen durfte

Mittwoch, 8. Juli 2015

Wie ihr alle, bin ich andauernd im Internet unterwegs. Mal suche ich nach etwas Bestimmtem, mal lasse ich mich einfach so treiben und schaue, wo ich lande. Ich liebe das sehr, da ich so oft mit Themen in Berührung komme, die ich sonst nicht betrachten würde.
Was ich besonders mag: Wohnideen - nicht "und dann kaufst du xy und stellst es hinter das Sofa", sondern fundierte Informationen mit (vielleicht sogar wissenschaftlichem) Hintergrund (Wie kann man mit optischen Täuschungen Räume größer wirken lassen etc.).

Über einen solchen Artikel bin ich auf der Seite des Immowelt-Magazins gestolpert. Es geht darum: Kinder in einem Kinderzimmer unterbringen - Ja oder nein? Und was man beachten muss, wenn man es tut.
Ich muss zugeben: Ich fand das Thema spannend! Weil ich mir darüber schon lange keine Gedanken gemacht habe.

Pippi ist Einzelkind und teilt sich nur mit ihrem Chaos das Zimmer (und ja: es ist wirkliches Chaos!). Meine Schwester und ich hatten das große Glück in einem Haus mit genügend Platz aufzuwachsen, so dass auch wir jeweils ein eigenes Reich hatten. Das ist auch besser so, denn genetisch hat Pippi das Chaos nicht von mir geerbt, sondern von ihrer (Paten-)Tante. Ich hätte meine Schwester also mindestens einmal am Tag umbringen müssen! Aber wahrscheinlich wäre ich nie dazu fähig gewesen, da mich ihre Duftkompositionen in Lähmung hätten verharren lassen. Mein liebes Schwesterlein liebte es nämlich, Parfumpröbchen zu neuen Kreationen zu vereinigen. In ihrem Zimmer roch es immer ... nunja, ich möchte an dieser Stelle den Damen nicht zu nahe treten ...

Aber: Wir waren die Ausnahme! In unserem Freundeskreis war es eigentlich die Norm, das gleichgeschlechtliche Geschwister sich ein Zimmer teilen. Wenn man nicht gerade Einzelkind war oder die Eltern viel Wert auf ihre Nerven legten, dann teilte man. Und das wurde auch nicht in Frage gestellt. Zum Lernen verteilte man sich im Haus oder in der Wohnung und wenn es Hart auf Hart kam, verschwand man zur Freundin. So war das in den 70ern/80ern. Keine Anschnallpflicht, kein Helm beim Rollschuhfahren und kein eigenes Zimmer ;-)

Wenn ich darüber nachdenke, dann kenne ich aus Pippis Freundeskreis/Bekanntenkreis nur ganz wenige Kinder, die sich ihr Zimmer teilen müssen. Es schlafen sogar eher die Eltern im Wohnzimmer als dass die Lieblinge zusammen in ein Zimmer ziehen. Ist das nicht in der Zeit der Prinzen und Prinzessinnen symptomatisch? Die Welt der lieben Kleinen wird immer perfekter, reibungsloser und komfortabler (und da nehme ich mich auch nicht raus - Pippi soll ja auch nur das Beste bekommen).

Aber bevor ich mich in diese Gedanken verstricke und über das Verwöhnen der Kinder nachdenke, möchte ich euch die Wahrheit darüber verraten, warum meine Schwester und ich kein gemeinsames Zimmer haben:

Als meine Schwester geboren wurde, war ich nicht wirklich begeistert. Zu viel Aufheben um ein stinkiges Schreibündel. Und auch später fand ich sie eigentlich nur nervig. Um meinen Eltern zu beweisen, dass sich die Anschaffung eines solchen Schreihalses echt nicht lohnt, musst ich das Schreien doch einfach nur verstärken, oder?

Also schlich ich mich regelmäßig nachts ans Babybettchen meiner Schwester, rückte meine Sonnenbrille auf der Nase zurecht und spielte Eule.
Woraufhin sie erwachte und hysterisch zu schreien anfing. Ich verschwand darauf hin und freute mich über genervte Eltern. Leider kam man mir recht bald auf die Schliche und seitdem hab ich mein Schwesterlein an der Backe ;-)

Heute: Sport. Von Trendsportarten und Bundesjugendspielen

Dienstag, 30. Juni 2015

Eine Tonne Asche auf meinen Kopf: Ihr habt ja so recht - ich habe schon lange nichts mehr für euch geschrieben. Geht ja gar nicht.

Aber ich wollte mir nicht entgehen lassen, ein paar Menschen aus der realen Welt mal ein Geschichte live zu erzählen, ohne ein "ochjo, ham wir ja schon gelesen" zu ernten.

Heute also aus gegebenem Anlass:
Sport!

Bundesjugendspiele (ich liebe kontroverse Kinderthemen! Ich könnte mal was zum Thema Stillen schreiben!).
Pippi ist da ziemlich neutral - man geht hin, springt, läuft und wirft, holt seine Urkunde und gut ist´s.
Das ist sehr entspannend für mich, dass ich mich weder mit der Frage beschäftigen muss, ob mein Kind dabei psychisch gefoltert wird (nicht so wie ich damals - ihr erinnert euch?!) oder einfach nur ein Bewegungslegastheniker ist. Naja, ich hab gut reden, die Unterschrift des Bundespräsidenten wird regelmäßig nach Hause gebracht.

Also für alle: Ich fand die Bundesjugendspiele immer ... äh, beknackt. Ich habe sie regelrecht gehasst. Aber: Geschadet haben sie trotz öfteren Totalversagens nicht. Es ist halt wie im richtigen Leben: Sometimes you win, sometimes you loose.
Ich bin dafür! Einen netten Artikel dazu gibt es HIER.

Genug zu meiner persönlichen Meinung, zurück zu Pippi.
Ich fragte sie gestern, ob sie denn gut vorbereitet sei und hoffte natürlich auf eine Antwort, die die Wörter "Training" oder ähnliches enthielt. Weiss ich doch, dass ihr das Thema Sport recht wichtig ist und wir über eine 2- in Fussball tagelang diskutieren müssen (ein Thema, bei dem das Mutterhirn auf Autopilot geht - bei Handball war es genau so und erst im Tor hatte sie ihre gewünschte 1.)

Pippi: "Nee, ich bin nicht vorbereitet."
Frau busybee: "öhh??"

Pippi: "Bei meiner kurzen Hose sieht man den Sliprand durch."
Frau busybee: "öhh??"

Pippi: "Neeeee, das geht gar nicht und so kann ich nicht auf den Sportplatz!"
Frau busybee (sieht sich die Katastrophe an und kann nur durch Nachfühlen den Rand unter der dunkelblauen (!) Sweathose erahnen): "öhh??"

Pippi murmelt irgendwas in pubertären Wortgenuschel und geht an meine Wäscheschublade
Frau busybee: "öhh??"

Pippi: "Du hast so Unterhosen ohne Rand. Die leih ich mir!"
Frau busybee ist etwas irritiert, da mehrere Faktoren aufeinender treffen, die sie ratlos machen:

1. Eine Unterhose ohne Rand? Ich stelle mir ein Ganzkörperteil vor, das nirgendwo einen Rand hat. Natürlich weiß ich, dass sie meine "Seamless"-Teilchen meint.
2. Pippi trägt Größe XS. Ich trage ... nunja, nicht mehr XS.
3. Die Unterhosen sind also fleischfarben in Muttergröße.
4. Das Kind trägt Unterhosen der Mutter?!? Wie groß muss also der Leidensdruck bezüglich der Ränder sein, um etwas so Abgefahrenes/Ätzendes zu tun?! Fast habe ich Mitleid.

Pippi probiert Höschen an und findet es super! Super bequem und überhaupt.
Ich bin erleichtert, dass mein Kind keinen psychischen Schaden bei den Bundesjugendspielen davon tragen wird.
Gute Mutter!

Nicht so gut fand Pippi meine Mutter-Skills jeletzt beim Thema Trendsport.
Zur Erklärung: Am Anfang des Jahres müssen 3 AGs aus 476 Kursen gewählt werden. Das ist eine mathematisch/logisch hoch komplexe Sache, da sie irgendwie zu x Prozent Sport abdecken müssen, aber auch nicht zu viel und überhaupt und Erst-, Zweit- und Drittwahl ...
Ihr versteht?
Sport ist nie das Problem. Hat sie schon viel ausprobiert in den letzten Jahren, da sie festgestellt hat, dass das Umhäkeln von Bäumen sie nur kurzzeitig begeistert. Dieses Jahr also Klettern (da freut das Mutterherz sich, da sie in ihre Fußstapfen tritt und sich dabei auch noch ziemlich geschickt anstellt) und TRENDSPORTARTEN. Ich hatte schon so ein Bauchgefühl, dass das nix wird.
Und: Es wurde nix!
Pippi freute sich auf Longboardfahren und ähnlich tolle Dinge. Raus kamen eine Stunde Slackline und bei einem 80%igen Jungenanteil: Fußball. Das fanden die verbleibenden Mädchen nach dem ersten halben Jahr weder trendsportig noch toll und probten den Aufstand. Demokratisch wurden Sportarten vorgeschlagen, demokratisch würde abgestimmt.
Heraus kam:
tadaaaaaaaaaa

WRESTLING!

Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich beimert habe. Wrestling! (wobei im ersten Schulzeugnis stand unter der Rubrik Sport: "Besonders gut macht Pippi sich beim Raufen & Ringen ...")
Frau busybee: Ich näh dir eine Wrestlingmaske
Pippi: "öhh??"
Frau busybee: "Sowas ganz böses mit Teufel und in lila oder pink"
Pippi kämpft zwischen Lachkrampf und Panik, dass ich das ernst meinen könnte.

2 Tage später:
Pippi: "Wir tanzen gerade in Musik Rock n Roll."
Frau busybee: "öhh??"

Pippi: "Und das ist total doof, weil alle Jungs kleiner sind als ich und wir machen da so blöde Figuren, wo ich in der Hocke bin und der Junge steigt über mich und zieht mich zwischen seinen Beinen durch."
Frau busybee verkneift sich das Lachen und beteuert Bedauern .

Pippi: "Und irgendwann hat der Muiklehrer festgestellt, dass das total doof ist für mich, dass ich da unten immer hängen bleibe. Jetzt hab ich nen großen Partner."
Frau busybee: "Klappt denn jetzt?" *lachtränenverkneif?
Pippi: "Ja leider! So gut dass wir immer vormachen müssen. In der Aula. Wo mich alle sehen."
Frau busybee: "Wäre da nicht eine Wrestlingmaske super? Da erkennt dich keiner ..."
Pippi: ....

Sodele, ich such mal Schnittmuster raus. Die Sportkarriere meiner Tochter muss ja gefördert werden!




Durchatmen für Fortgeschrittene

Dienstag, 14. April 2015

Gestern war mal wieder so ein Tag, an dem meine Contenance als Mutter aufs Härteste auf die Probe gestellt wurde. Und nicht etwa durch rumfliegende Klamotten, nicht abgegebene Elternbriefe (wichtige!), sondern es lief folgendermaßen bei uns ab:

Frau busybee kommt völlig geschaffte nach Hause. Tag war anstrengend.

Pippi rennt mir entgegen, umarmt mich und versichert mir, dass es mich sehr lieb hätte.
Frau busybee: Alarmglocken gehen an (unangeforderte Liebesbekundungen gibt es kaum mehr)
Pippi: "Hast du Mittwochnachmittag Zeit?"
Frau busybee: ???
Frau busybee: "Kommt drauf an ..."
Pippi: "Äh, murmel ... murmel ... Schule ... Französischlehrerin ... Arbeit ... murmel..."
Frau busybee: ???

Nach längeren Verhörminuten ist klar: Das Kind ist zwar frankophil - die Lehrerin erkennt dies nicht und möchte Frau busybee sehen.
Ich bekomme ein bisschen Angst - die Lehrerin ist gruselig, da sie gleichzeitig mehrere Orte anschauen kann. Aber ich bin tapfer. Termin steht.

Abends ist Pippi bei den Pfadfindern. Mittlerweile ist sie alt genug, zu den Großen zu gehören (Kein "Jung-" mehr davor) und somit findet die Gruppenstunde auch zu einer Zeit statt, die 16-Jährige super finden. Leider ist Pippi noch (grade) 12 und ihre Mutter zu der Zeit müde. Und weil im Ort ein "Grabscher" (ha, den würd ich gern mal treffen! Angeblich erst 14 und greift am liebsten erwachsene Frauen an) unterwegs ist, hole ich das Kind selbstverständlich zu abendlicher Stunde ab.

20.55 Uhr Frau busybee wartet im Auto und wünscht sich aufs Sofa zurück
21 Uhr Warten.
21.05 Uhr Warten.
21.15 Uhr Warten.
21.17 Uhr Kind erscheint gut gelaunt. Frau busybee ist knatschelig.

 Pippi: "Im Juli wollen wir 3 Tage nach Frankreich. Darf ich mit? ... murmel ... sofort entscheiden ... vergessen ... jetztsofortaufderstelle!"

Frau busybee ist geneigt, dem Kind alle Veranstaltungen zu verweigern, da gerade sehr unzuverlässig und Französischprobleme (s.o.) und wegen sofortaufderstelleweilichesvorhervergessenhabe.

Frau busybee ist geneigt, dem Kind sofort alles zu erlauben, da gerade sehr müde und Französischprobleme (s.o.).

Durchatmen.
Themawechsel:
Sommerfahrt der Pfadfinderstufe nach Kroatien.

Frau busybee konzentriert sich aufs Atmen und Autofahren.
Konzentration wird jedoch abrupt unterbrochen, als das Wort "Landmiene" ins Gehirn vordringt.
Landmiene???

Pippi:"Und wir dürfen nicht vom Weg runter, da es da noch Landmienen gibt ... murmel ... aber das bekomme ich hin ... murnel"

Landmienen?????????
Atmen wird grade schwierig.

Themenwechsel:
Pippi: "... und wir schlafen nicht in Jurten (große schwarze Zelte), weil es da grad so heiß ist, sondern nur unter Segeln."

Ich fasse zusammen: Kind fährt in ein Land, dessen Sprache es nicht spricht mit 15 anderen pubertierenden/halbstarken Jugendlichen, wandert durch vermiente Gegenden und schläft auf freiem Feld unter Laken.

Atmen.


Familienplanung

Mittwoch, 4. März 2015

Familienplaner sind ... naja, ihr wisst, dass ich da so meine Erfahrungen mit gemacht habe.
Ich mag sie einfach nicht, weil ich nicht einsehe, dass man sobald man eine Familie hat, sich einen Janoschklaender oder lustige Comicplaner in die Küche hängen muss.

Habe ich aber lange Jahre aus Ermangelung einer Alternative getan. 12 Kalenderblätter, die mehr oder minder oft genutzt und gerne auch mit lustigen Malereien mit Edding verziert wurden. Nie wirklich hübsch und nie wirklich praktisch.
Denn der Popstar synchronisiert seine Termine elektronisch mit meinen, ich führe einen Taschenkalender und Pippi war bisher zufrieden damit, zu anstehenden Terminen einfach ins Auto gezerrt zu werden.

Dieses Jahr gibt es in unserer Küche einen leeren Platz. Und ich war anfangs wirklich sehr glücklich damit, aber nach zwei Monaten 2015 macht sich dann doch bemerkbar, dass wir zur Grobübersicht (Wann fährt Pippi Ski? Wann ist der Popstar zwei Wochen in Frankreich gebucht? Macht Frau busybee auch mal Urlaub?) gerne etwas dort hängen hätten.
Etwas Flexibles, zum Durchstreichen, wegwischen oder ähnliches, was keine Entchen oder Mäuse auf den Kalenderblättern hat.



Bei Foto Budni ist mir etwas wirklich Praktisches über den Weg gelaufen: Ein Familienplaner auf Acryl. Abwaschbar und so gestaltbar, wie man ihn braucht. Ich habe meinen noch nicht in Auftrag gegeben und so zeige ich euch hier ein Beispiel mit Fotos von Familienmitgliedern - ich persönlich würde mir da vielleicht sogar etwas anderes einfallen lassen, aber grundsätzlich eine gute Idee!

Es gibt den Planer in verschiedenen Größen und mit schicken Abstandhaltern für die Wand. Bestellen kann man ihn hier.

Was soll ich sagen ...

Mittwoch, 11. Februar 2015

... wenn man für den Arbeitsweg 2,5 Stunden braucht, für den man im besten Fall 20 Minuten benötigt, dann ist das doof.
Wenn man dabei unterzuckert ist, weil der Popstar das Brot mit auf Safari genommen hat, dann ist das noch doofer.
Wenn man weiß, dass der Rückweg ähnlich lange dauern wird, dann ...

... ok, der Tag ist nicht wirklich toll. Hatte ich den Arztbesuch, den kaputten Drucker und den leeren Tank schon erwähnt?

Liebe Schiersteiner Brücke, bitte lass den Riss psychosomatisch sein - sind meine Wehwehchen meistens auch. Ich verlasse das Haus schon sowieso immer sehr früh, aber ich habe wirklich keine Lust, schon um 6 Uhr auf der Autobahn zu sein, um pünktlich zu meinen Terminen zu kommen. Also, bitte zusammen reißen!


Fuzzelkram

Dienstag, 3. Februar 2015

... wie der Hesse Kleinkram nennt:

Diese Woche haben sich eine Reihe von Dingen disqualifiziert:

1. Eine Bluse und ein Wollkleid. Beide entledigten sich sobald ich im Büro ankam ihrer Passform. Sie wuchsen in alle möglichen Richtungen, so dass ich innerhalb kürzester Zeit einen Wollsack bzw. einen rosa Jersey-Lumpen an mir trug. Nicht so toll. Man muss ja seinem Ruf gerecht werden und so dürfen die beiden Teile nicht mehr mitspielen.

2. Der Wäschetrockner. Er bläst ganz freundlich Luft durch die Gegend - nur leider keine warme mehr. Da er schon vor 7 Jahren seine Mucken hatte, ist sein plötzliches Dahinscheiden doof, aber nicht wirklich dramatisch. Jetzt zieht ein Modell ein, dass huntertausend tolle Programme hat - beispielsweise den Babymodus. Ich mutmaßte schon, dass man dort im Schongang das ganze Baby drin trocken bekommt. Leider verstand der Verkäufer meinen Humor nicht wirklich und schob meine Unwissenheit meiner Unerfahrenheit in Sachen Kinderkriegen und meiner Jugend zu. Haha, wenn der wüsste, dass ich scharf auf die Wechseljahre zusteuer ;-). Und Pippi wurde immer hängend auf der Leine getrocknet ...

3. Die neue Deutschlehrerin von Pippi. Also, bei mir ist sie noch ganz vorne mit dabei, aber bei Pippi schaffte sie es in der ersten Stunde, sich ins Aus zu kicken.
Ich: Und? Wie isse, die neue Lehrerin??
Pippi: Doof.
Ich: Ochje, warum denn??
Pippi: Wir mussten uns in einen Stuhlkreis setzen. In einen Stuhlkreis!!
Ich: Ochje (milde lächelnd).
Pippi: Und dann mussten wir uns vorstellen, indem wir drei Fragen beantworten und ein muss gelogen sein.
Ich: Klingt doch irgendwie cool.
Pippi: Nö. Die Fragen waren: Was wärst du für ein Haus, wenn du ein Gebäude wärst? Welches ist dein Lieblingsbuch? Und was hast du heute morgen gefrühstückt?
Ich finde die Fragen irgendwie spannend und frage nach ihren Antworten.
Pippi (Augenverdrehend): 1. Ein Bauernhaus. 2. Der unsichtbare Junge (?) 3. Nix.Und dann mussten alle raten, was gelogen ist und alle meinten, dass ich ja wohl kaum ohne Frühstück in die Schule gehen dürfte.
Ich: Und? Was war jetzt tatsächlich gelogen? (Ich tippe auf das Bauernhaus, weil ich ja wusste, dass sie nie - auch unter Androhung von Folter - etwas essen mag)
Pippi: Mamma!!!!!! Das Buch!!!! Du, weisst doch, dass die Glücksbäckerei mein Lieblingsbuch ist!!

Ich versuche zu beschwichtigen, aber eine Lehrerin mit Stuhlkreisneigung und eine unwissende Mutter sind natürlich dramatisch. Ich lenke ab und erkläre ihr, dass sie in ihrem Leben noch ganz oft solche pseudosozialen Fragen beantworten muss (Und, welche Erwartungen haben sie von diesem Seminar??). Wir wechseln irgendwann auf neutrales Bauernhaus-Terrain und ich erfahre, dass ihr Traumhaus das Bauernhaus von Freunden ist.
Hilde! Werner! Euer Haus ist ein Traumhaus!

Hier gibt es nichts zu sehen - ein echt langweiliger Post

Montag, 26. Januar 2015

Ich wurde bös geschimpft.
Warum es hier nichts zu lesen gibt. Warum ich keine lustigen Geschichten zu erzählen habe.

Recht habt ihr!
Schlamperter Haufen!

Das Problem: Hier gibt es nichts zu sehen.
Ich find Januar doof.
Alle teilen ihre guten Vorsätze und sind die ersten Tage motiviert.
Und dann werden plötzlich alle winterdepressiv.

Glücklicherweise habe ich weder gute Vorsätze noch eine Depression - oder vielleicht doch?
Zur Zeit ist grad alles in der Warteschleife.

Der Popstar tingelt durch Deutschland und bespasst vorzugsweise Menschen in Berlin, während ich das kranke Pippilein pflege. Das endete am Wochenende in einer Endlosfernseh-Session bei TLC. Kennt ihr diesen Sender? Uaaahhh! Man wird gefangen von Sendungen, in denen Brautkleider gekauft werden, Minderjährige heiraten, Amish von der Familie verstoßen und Couponingwettbewerbe zelebriert werden. Besonders letzteres hat uns in den Bann gezogen und Pippi und ich waren erstaunt, wie sehr uns dieser !/&%$ begeistern kann.

Dazwischen höre ich mir den Zwischenstand verschiedener Umbauprojekte von Freunden und Familie an (Tanja, Uli! Wie siehts aus?), plane diverse eigene Projekte und ... ja, befinde mich wie oben schon erwähnt ... in diversen Warteschleifen. Liegt wohl daran, dass viele vergessen haben, "Projekte mit Frau busybee zeitnah beantworten" auf ihre Vorsatz-Liste zu schreiben.

Ich räume auf, ich räum ein bisschen um, ich füttere die Mäuse, ich geh ins Büro.
Ich bestelle indisches Essen, ich schreibe langweilige Texte, beschäftige mich Kanban und überweise Geld für Klassenfahrten/Pfadfinderfreizeiten/Englandaustausch und den Urlaub. Dann weine ich ein bisschen über den Kontoauszügen, werde doch ein bisschen depressiv und kaufe online Müsli, Kosmetik und Parfum.
Auch die jährliche Hochzeitsmesse war eher langweilig, das Kaminholz geht zur Neige und gestern tropfte eine Kerze (ich kann immer noch nicht fassen, wie eine so kleine Kerze eine so große Sauerein machen kann) auf drei Regalbretter auf eine Holztruhe. Die Steuer hab ich auf nächstes Wochenende verschoben und heute morgen ist mein Auto 2x abgesoffen.

Ihr seht: Nix los im Hause busybee.

Erkenntnisse

Freitag, 9. Januar 2015

Man soll ja immer schön dankbar sein, wenn man etwas Neues gelernt oder erfahren hat. Selbstverständlich teile ich das auch immer gerne mit euch:

1. Wenn man dem Kind die neueste Version von Wii Just Dance schenkt, dann muss man sich nicht wundern, wenn man mittanzen muss. Unserer Regel: Jeder darf sich 2 Songs aussuchen, zu denen dann alle ohne zu maulen rumhüpfen müssen.
6 Lieder sind übrigens die maximale Länge, bevor der Popstar und ich einem Herzinfarkt erliegen oder eine dicke Beule haben, weil der Platz so gering ist.

Bei Pippi ist das ganz einfach: Katie Perry und alles, was aktuell ist wird ausgesucht. Der Popstar wählt meistens Hip Hop (haha), weil er denkt, dass das nicht ganz so schnell ist. Die Reihenfolge der Gewinner ist dann immer gleich: 1. Platz Pippi, die wild auf dem Sofa hüpft, 2. Platz der Popstar, der es irgendwie immer schafft, trotz minimalem Bewegungsaufwand mitzuhalten und ganz am Ende: Frau busybee.

Nun mag ich ja nicht immer verlieren und deswegen wähle ich natürlich gerne Songs, die Pippi nicht kennt (aus den 80ern - aber heiliger Mist, was war das für ein grausamer Tanzstil) oder ganz Absurdes. Es gibt nämlich nur ein Lied, das mich zum Sieg führt: Irgendein Bollywoodschwingdiehüften-Song mit zwei Nilpferden, die um einen Tannbaum tanzen. Das Lied ist obergrausamst mit indischem Singsang über einen Christmastree. Aber: Ich gewinne! Der Popstar behauptet, weil mir das hüftschwingende Bollywoodgetue im Blut liege (hääää), Pippi ist der Meinung, dass sie halt einfach nicht tanzen könne, wenn sie Tränen lachend am Boden liegen würde. Der Grund ist mir eigentlich egal, der Sieg nicht …
Ein bisschen Ehrgeiz ist also auch bei mir vorhanden.
Und weil ich euch wirklich alle ganz lieb habe, teile ich den Song gerne mit euch HIER.

2. Am liebsten werde ich "Text-Hasi" genannt. Professionelle Bezeichnung für Texterin. Ganz bestimmt.

WMDEDGT? 01/15

Montag, 5. Januar 2015

Es ist mal wieder soweit - zum ersten Mal in diesem Jahr möchte Frau Brüllen wissen: "Was machts Du eigentlich den ganzen Tag?"

6.44 Uhr Der Wecker klingelt später als sonst - sind ja noch Ferien und ich muss das Kind nicht aus dem Haus peitschen. Also ein paar Minuten mehr Schlaf für mich. Ein vorsichtiges Drehen des Kopfes sagt: Geht einigermaßen. Migräneattacke vom Wochenende ist überstanden (mach ich gerne arbeitgeberfreundlich)

7.15 Uhr Kurzprogramm ist durchgezogen. Müsli schlummert in der Tasche, Aufgabenzettel für den heutigen Tag sind verteilt.

7.35 Uhr Ankunft im Büro. Nanu, alles hell? Achja, als Einzelkämpfer zwischen den Jahren hatte ich total vergessen, dass ich noch Kollegen habe. Puls geht hoch als ich merke, dass mein Schlepptop wieder nicht auf seiner Station liegt. Wer geht da eigentlich ran, wenn ich nicht da bin????

7.44 Uhr Mir fehlt Urlaub. Echt jetzt. Alle sind unglaublich erholt. Notiz an mich: Nächstes Jahr nicht durchgängig ins Büro gehen. Bringt nix und macht nur unzufrieden.

7.45 Uhr Kalender zücken. Der gute Vorsatz meiner Freunde: Wir melden uns mal alle bei Sabine. Haben wir jetzt drei Wochen lang nicht und jetzt wird es Zeit, unbedingt mal wieder einen Kaffee miteinander zu trinken. Ich bekomme ein bisschen Angst wegen des anstehenden Kafffeekonsums und überlege, wie ich die Verabredungen gleichmäßig verteile, damit sowohl meine Sucht als auch potenzielle Gefahren durch Herzinfarkt gleichzeitig berücksichtigt werden können.

8.11 Uhr Die zweite Tasse Kaffee schmeckt noch gruseliger als die erste.

bis 12.30 Uhr Arbeiten. Adressdatenbank aufräumen - ich langweile mich, aber was muss das muss. Statistiken für 2015 vorbereiten, kopieren. Alles in allem eher sehr umspektakulär.

12.45 Uhr Mich über meine Freisprechanlage freuen. Ich telefoniere quer durch die Republik, organisiere und lande um

13 Uhr bei Sonja. Geheime Mission beginnt. Wir verhandeln hart (*wink zu Johannes), planen und bringen einen neuen Blog auf den Weg. Aber dazu ein anderes Mal mehr.

wuuuuusch …
ist es
16 Uhr Mist. Das Kind hat Ferien und die Mutter rabenmuttert bei der Freundin rum. Naja, der Popstar informiert, dass das Teeniekind glücklich ist mit dem Laptop und sogar schon aufgeräumt hat. Ich bin gespannt.

16.15 Uhr Ankunft daheim. Tatsächlich ist das Kinderzimmer betretbar, das Kind langweilt sich jedoch und beschließt (während ich mich an den Schreibtisch setzte), einen Kuchen zu backen. Aus dem Kuchen wird eine Torte und

um 18 Uhr steht eine fix und fertige Cappuccinotorte vor mir, die sowas von extrem nach Kaffee schmeckt, dass ich etwas erstaunt bin. Das Kind meint nur, dass sie schließlich meine Tochter wäre und sich langsam auf die Kaffeesucht, die genetisch bestimmt ist, vorbereitet. YES!
Wir mampfen zum Abendrot Torte, wie es sich für eine Familie gehört, die auf ausgewogene Ernährung achtet. Um alles auszureizen, was bei dem Kind so geht, löse ich einen "Ich räume die Küche auf und Putze-Gutschein" ein, den ich von ihr zu Weihnachten geschenkt bekommen habe.
Das Telefon klingelt, ich verhandle weiter.
Das Telefon klingelt durchgängig bis

19.20 Uhr Stehe ich gerührt in der Küche, der Popstar kann gar nicht mehr sprechen - unsere Küche blinkt! Wooowww, woher kann sie das? Ich habe noch einen Gutschein für die Küche (und noch ganz viele andere für diverse andere Dinge), den ich sehr gewählt einsetzen werde.

19.40 Uhr Ich entdecke mit Schrecken, dass Boden, die neue Kollektion online hat. DAS GEHT DOCH NICHT! Der Popstar fragt, warum sie mir nicht automatisch alle bunten Kleider zuschicken - ich frag mich das auch. Ich schwelge und blende meinen Kontostand aus …

20.02 Uhr Pippi hat den Fernseher annektiert. Ich bin jetzt müde und verabschiede mich.
Tschüssi, ihr Lieben!


2014 WAR...

Sonntag, 28. Dezember 2014

Der Jahresrückblick, juhu!
Andere Blogger waren schon fleißig und ich will euch natürlich nicht die Highlights von 2014 vorenthalten - wie immer: Sex, Drugs and Rock´n Roll!

Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen. Das lag zum einen an meiner grandiosen Ernährungsumstellung (ich besitze jetzt eine Avocadoplantage, damit mein Konsum gesichert ist) und natürlich an den Wikingern mit ihren Stromkabeln. Leider, leider musste ich diese gesellschaftlich akzeptierte Art des Masochismus abbrechen. Aus vielen Gründen. Aber es funktioniert!

Haare länger oder kürzer?
Lang, länger, 5 cm ab, lang. Also: Immer noch ganz lang. Die Zeit der kurzen Haare hatte ich lang genug - es steht mir einfach nicht!

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Räusper. Ich zieh die Brille jetzt zum Lesen ab.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Eher weniger. Kein großen Wohnungsanbauten, kein neues Auto. 
Las Vegas war teuer, weil ich selbstverständlich nicht nur alle in Deutschland schwer zu bekommenden Marken organisieren musste, sondern weil dort das Highheelparadies ist - Plateaus zum Tanzen (äh Wippen) neben dem Popstar, die extrem golden und beeindruckend sind, aber für ihr Mörderaussehen auch noch bequem sind. Berufsbekleidung quasi für Popstargroupies.

Der hirnrissigste Plan?
Bei mir gibt es doch keine hirnrissigen Pläne! Vielleicht sind meine Ideen manchmal ein bisschen Kamikaze, aber das lässt sich meist irgendwie wieder ausgleichen. Beispielsweise zu viel Arbeit in zu wenig Zeit zu packen. Vielleicht im Sommer nach Norditalien zu fahren und dort Sonne zu erwarten?

Die gefährlichste Unternehmung?
… hat immer was mit Autos zu tun, die nicht so wollen, wie sie sollen. 
Glücklicherweise bin ich aus dem Alter für gefährliche Unternehmungen raus. Ich kenne die Panik, wenn man beim Klettern in eine Schneewand kommt, ich hab in der gefährlichsten Gegend von DC gearbeitet und ich habe eine Reihe Dinge ausprobiert, die ich meinem Kind niemals erlauben werde. Meine gefährlichen Unternehmungen (hoffentlich!) beschränken sich auf das Essen ungesättigter Fettsäuren, das Tragen von Absatzstiefeln bei Schnee und das Vergessen von Sonnencreme.

Der beste Sex?
Ihr wisst ja: Das ist meine Lieblingsfrage! Bei vielen taucht sie gar nicht erst auf oder hat sich in den Jahren verdünnisiert. Die, die sie noch drin haben, antworten ganz fein kryptisch. Und ich überlege mir jedes Jahr aufs Neue, ob ich diese Frage nicht mal ehrlich beantworten soll.
Wäre doch mal schön, oder?
Also: Hatte ich. Mehrfach. Im Inland und im Ausland. Honi soit qui mal y pense ...

Die teuerste Anschaffung?
Also, da bekomme ich grad schlechte Laune. Mein neuer Sessel. Der immer noch in irgendeinem Lager in England rumsteht.

Das leckerste Essen?
Oli! Selbstverständlich immer beim Lieblingskoch.
Und dann hoffentlich in neuer Location auch in 2015!

Das beeindruckenste Buch?
2015 war das Jahr des Fastfood-Lesens. Nichts Besonderes, aber dafür wie immer viel ;-)

Der ergreifendste Film?
Wieder kein ergreifender Film. Ich war noch nicht mal im Kino. Hallo? Wie erschreckend ist das denn??

Die beste CD?
Keine CDs. Der Popstar hat ja alles da. Und ich bin froh, wenn ich die Hitzusammenstellungen von Pippi überlebe und die Dauerschleifen irgendeiner Popstarproduktion. Bei mir ist es ruhig.

Das schönste Konzert?
Kein Konzert im Bereich Pop, Rock etc.
Dafür Konzertabo mit Pippi. Ich freue mich jedes Mal ganz unglaublich, dass man sie mit klassischer Musik so begeistern kann.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Texten.

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Pippi und Popstar. 
Das muss auch so sein, damit sich der Punkt "die meiste Zeit verbracht mit" ausgleicht.

Vorherrschendes Gefühl 2014?
Jetzt den Weg bereiten und dann geht es 2015 los! 

2014 zum ersten Mal getan?
Das verrate ich hier nicht. Haha!
Achja: Overlock genäht!

2014 nach langer Zeit wieder getan?
Wilde Achterbahnen gefahren und so laut geschrien, dass ich mich selbst erschrocken habe.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
- auf den Totalausfall meines Autos
- Gesundheitliche Probleme in der Familie
- die Steuernachzahlung :-)

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Das ist das beste Angebot, lass es uns bitte machen!

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ich mache selbstverständlich nur schöne Geschenke … aber ich glaube, da müsste ich mal nachfragen …

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Eigentlich sind es die Reisen, die ich durch den Job des Popstars mitmachen darf.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
"Sie sind toll und wir bekommen die Probleme gemeinsam in den Griff."
"Du bist die beste Mama auf der ganzen Welt und eigentlich auch die coolste"

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Also, das ist auch wieder so eine Frage … wie die mit dem Geschenk … Das weiß ich doch nicht! Vielleicht freut sich ja einer meiner Kollegen, dass ich sein Karohemd schick fand. Oder Pippi, dass sie doch irgendwas durfte, was ich nicht gut fand. Würde mich selbst sehr interessieren … Also, wer einen tollen Satz von mir hat, darf ihn hier gerne posten!

2014 war mit einem Wort…?
aufbrechend

Hier findet ihr übrigens 2013 und 2012

Direkt ins Haus ... äh Postfach… geliefert. Dieser Post ist für alle meine Freunde ohne Blog!

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Ich habe Leser, die mein aufregendes Leben als Frau busybee lesen und selbst kein Blogger sind. Jaaaa, sowas soll es tatsächlich geben!

Also Menschen, die nicht morgens alles automatisch in einem Feedreader, bei Blogger oder ähnlichem häppchenweise präsentiert bekommen. Sondern Menschen, die regelmässig die URL eingeben, um nachzuschauen, ob es etwas Neues gibt. Manchmal bekommen sie es auch per Facebook mit. Wenn sie denn da angemeldet sind.

ABER: Man kann es sich ganz leicht machen
Hier die unterschidelichen Möglichkeiten:

1. Neue Blogbeiträge per E-Mail abonnieren

Einfach eMailadresse eintragen - und schwups landet der neueste Artikel im eigenen Postfach. Das bieten mittlerweile die meisten Blogs an.
Vorteil: Man bekommt den Artikel per Mail zugeschickt.
Nachteil: Man bekommt den Artikel per Mail zugeschickt - wie vieleicht auch noch ein ganze Menge anderer Dinge, die einem das Postfach verstopfen.
Und: Ihr bekommt meine Posts immer mit ein bisschen Verspätung.

2. auf Social Media folgen

Ich kündige meine Artikel meist auf Facebook und Twitter mit an - und auch noch ein paar mehr Infos bekommt ihr zusätzlich. Vorraussetzung ist jedoch, dass man dort einen Account hat.

3. Neue Blogbeiträge per RSS abonnieren

Praktisch jeden Blog kann man per RSS abonnieren. Das ist der Königsweg.

RSS ist ein Nachrichtenformat vergleichbar mit einem Nachrichtenticker. Sobald ein neuer Artikel erscheint, wird er automatisch in den Ticker geschickt. So kann man alles abonnieren, was einen interessiert.

Wenn man einen sogenannten Feedreader abonniert, dann landen alle neuen Artikel dort und man kann sie bequem dann lesen, wenn man Zeit und Lust dazu hat.

Nachteile: Keine, weswegen dies meine Empfehlung für euch ist!



Bis vor kurzem gab es genau einen Feedreader, der den Markt beherrschte: Der Google Reader.
Google beschloss jedoch, den Service per 1. Juli einzustellen. Ich empfehle euch jetzt den Reader von Feedly: Feedly zeigt die abonnierten Blogs und integriert zahlreiche andere Webdienste (z.B. Instapaper, Twitter, Facebook usw.). Feedly ist kostenlos und bietet auch Apps für iOS (iPhone/iPad) und Android an.

Noch Fragen? Ab heute dann: Nicht mehr die URL einzeln eingeben!

Samstags bei busybees

Sonntag, 7. Dezember 2014

Gestern Morgen war der Tag nach vorgestern, den ich ja (wie fleissige Insta-Folger) wissen, mit der Serie Dracula (wenn Jonathan Rhys Meyers zusätzlich noch Locken hätte, dann hach … aber das war schon bei den Tudors das Problem … OMG das passiert, wenn man die Wochenende immer alleine vor dem Fernseher verbringt - und das mit den Locken, hatte ich das noch hier erwähnt?)  und Gin Tonic beendet habe. Das Mischungsverhältnis war so optimiert, dass ich die Nikolausstiefel für Pippi noch würdevoll bestücken konnte, es aber noch genug "Bums" hatte (hatte ich mir in der letzten Woche redlich verdient).
Weniger würdevoll war mein aus dem Bettkriechen am Samstag. Am Mischungsverhältnis lag es nicht, wohl eher an einem total verkrampften Nacken. Woher kam die fiese Zugluft??
Ich schleiche mit einem Tigerbalsam-Pflaster zu Pippi, die mit ihrer neuen Snowboardermütze und Buch im Bett sitzt. Hui, wir haben wohl ein Temperaturproblem in der Wohnung. Wie ich am Ende des Tages noch lernen werde: Mützen im Bett sind bei Teenagern kein Anzeichen von Frösteln, sondern modisches Accessoires. Ich freue mich, dass die Nikolausgaben so gut angekommen sind (40 Seiten im neuen Buch ab 6.30 Uhr sind ein gutes Zeichen).
Pippi ist extrem gut gelaunt und platziert das Pflaster sogar ohne Murren in meinem Nacken. Sowas können nur die Amis erfinden: Funktioniert wie ein Wärmepflaster, ist aber durch und durch mit Tigerbalsam getränkt und erzeugt eine wirklich gute Hitze. Leider sollte man als Träger an diesen Tagen niemandem näher als zwei Meter kommen …

Der Plan sieht vor: Frühstücken, zur Post brausen, reinstürzen, Paket schnappen und ab nach Frankfurt zum Shopppppping!
Der Nikolaus hat uns zwei Schokocroissants von der Tankstelle mitgebracht. Nach einem Viertel erleiden wir einen Zuckerschock und verlassen das Haus leicht überdreht. Pippi ist sehr zufrieden: Die Frisur sitzt, das Taschengeld ist angespart, der Einkaufszettel ist optimiert.
Um 9.02 Uhr erreichen wir die Post. Geöffnet hat sie angeblich um 9 Uhr, die Schlange windet sich jedoch schon ums Haus herum. Aber Piensen gibt es heute nicht! Das 4. Päckchen muss her! Pippi unterhält alle Wartenden mit Erzählungen aus dem Sportunterricht. Der Zucker wirkt.

Um 9.30 Uhr halten wir ein Minipäckchen in den Händen, das auch locker in den Briefkasten gepasst hätte. 
Die Fahrt nach Frankfurt ist … lehrreich. Ich bekomme den Inhalt ihres Ipods präsentiert und sehr interessante Geschichten zu den einzelnen Liedern. Wahrscheinlich immer noch der Zucker …

Auf unserer Liste:
1. ein Par Stiefel für Pippi. Pippi lebt auf sehr großem Fuß und Größe 41 fällt definitiv nicht mehr unter die Kategorie Kinderschuhe. Damenstiefel passen aber auch nicht, da sie an den Beinen meist viel zu weit sind. Dazu (ich habe bestimmt diverse Male darüber berichtet): Turnschläppchen. Zwei wirkliche Herausforderungen. ABER: Wir erfüllen die Mission im ersten Laden. Plus Lammfelleinlagen. Plus … äh … Stiefeletten für mich.

Die Fülle der Geschäfte nimmt zu.
Punkt 2 und 3 stehen auf Pipis Liste. Ohrringe mit Weihnachtskugeln und irgendein spezielles T-Shirt mit WhatsApp-Smilys. Im Accessoires-Laden stehen Unmengen an Vätern, die ihrem weiblichen Nachwuchs gequält zulächeln. Ich bin erstaunt, dass es sogar kleine Truthahnbraten-Ohrringe gibt. Erst das Shirt wird zur ersten größeren Herausforderung - wir müssen zu Primark.
Bääääääääähhhhh.
Will ich nicht, mag ich nicht!
Pippi zwingt mich.

Wir lassen dieses Kapitel aus. Shirt ist gekauft.

Ein großes Kaufhaus steht nun an. Ich mag keine Kaufhäuser. Ich mag nicht durch jede Etage gezwungen werden, um auf der gegenüber liegende Seite die Rolltreppe nutzen zu können. Fahrstuhl fällt wegen Überfüllung aus. Und wir müssen ganz hoch, einmal durchs Restaurant und dann in die Abteilung, in die sich sonst niemand verläuft: Zu den Kurzwaren.
Der Popstar hat einen edlen grauen Pullover. Der Popstar hat einen grauen Pullover, der nicht mehr wirklich edel ist, da eine Mottenfamilie die Bündchen bearbeitet und er die Ellenbogen abgeschrabbt hat. Also müssen Stopfgarn und Lederflicken her. Scheint in Frankfurt nicht oft gewünscht zu werden, aber mangels großer Auswahl, ist die Entscheidung sekundenschnell getroffen.
Die Stiefeltüte ist schwer.
Mir läuft der Schweiß.
Pippi will raus.
Wir winden uns wieder durch sechs Etagen nach unten.
Schnell noch Strumpfhosen fürs Kind, damit ich meine selbst kaputt machen darf.
Der Zucker wirkt nicht mehr und wir schleichen Richtung Ausgang und Frischluft.

Piiiiiiiiiiiiiiiip.
Tolle Wurst, der Alarm schlägt an.
Glücklicherweise ist neben der Tür gleich ein Podest mit helfendem Herren platziert, der mir die Stiefeltüte abnimmt. Alle Kaufhauswaren werden kontrolliert. Nichts.
Wir laufen wieder los.
Piiiiiiiiiiiiiiiip.
Zurück auf Start.
Die Stiefeltüte wird ausgepackt und gecheckt.
Nichts.
Piiiiiiiiiiiiiiiip.
Zurück.

Der nette Kontrolleur freut sich. Wir packen jede Tüte wieder aus und laufen einzeln mit den Einkäufen durch die Kontrolle. Ich komme mir vor wie am Flughafen und werfe ein, dass das Teil evtl. kaputt sein könnte…
Außerdem: Welchen Sinn macht dieses Spiel, wenn er doch mittlerweile feststellen konnte, dass wir nichts haben mitgehen lassen?
Pippi läuft sich vor Lachen krümmend einzeln mit den Stiefeln durch die Tür und zurück. Nichts. Nicht bei den Ohrringen, nicht bei den Einlagen, die Strumpfhosen sind sauber, die Wasserflasche auch (haha). Es beleibt übrig: Die Turnschläppchen.
Pippi läuft los und es piept.
Halleluja!
Das Minimagnetaufkleberchen wird entfernt und wir verabschieden uns.

Piiiiiiiiiiiiiiiip.
Zurück.
Mir läuft der Schweiß in den Strumpfhosen entlang. Vom vielen ein und auspacken der Plastiktüten ist mein Haar statisch geladen und fliegt seltsam durch die Gegend.
Menno.
Das andere Turnschläppchen hat auch so ein nettes Minimagnetaufkleberchen. Wir wissen jetzt, dass Turnschläppchen wohl potenzielles Diebesgut sind. Kann ich gut verstehen.

Wir verabschieden uns vom netten Kontrolleur und (was wir erst zu hause feststellen) von den Felleinlagen. Die wohnen jetzt im Kaufhaus an der Kontrolltheke.

Es folgt eine sehr große Buchhandlung. Hier keine Details, denn der Feind liest mit :-)
Nun kommt der schwierigste Part:
Süßigkeiten für den Popstar. Ohne Fruktose, Laktose und Weizen ist das nahezu unmöglich. Aber: Marzipan geht! Aber es muss gutes sein, weil sich sonst immer eine der oben genannten Komponenten einschleichen kann. 
Also zum Konditor unseres Vertrauens, der den Vorteil hat, auch Macarons anzubieten.
Ahhhhh, Macarons - heikles Thema!
Pippi isst nur Vanille.
Ich esse alle, aber sie müssen qualitativ 1a mit Sternchen sein. Und das ist in Deutschland nicht leicht zu bekommen.
Marzipanbedarf ist gedeckt, nur bei den Macarons kippt de Stimmung. Keine Vanille, kein Karamell. Nur Fantasiemischungen. Ojeojeoje. 
Wir sind etwas betrübt, dass wir weder in Frankreich noch in der Schweiz leben - denn da gibt es Laduree. Und geliefert wird nach Deutschland leider auch nicht.
Pippi möchte wissen, wann der Popstar mal wieder in Zürich arbeitet, ich überlege, mit welcher Ausrede ich nach Nizza muss …

Unser Ausflug endet philosophisch auf der Rückfahrt. Wir freunden uns mit den exotischen Macarons an und diskutieren über den Sinn und Unsinn von … nein, ich hab Pippi versprochen, das niemals zu erwähnen … Pubertät … ihr wisst schon ...



WMDEDGT 12/14

Freitag, 5. Dezember 2014

Es ist mal wieder soweit - zum letzen Mal in diesem Jahr möchte Frau Brüllen wissen: "Was machts Du eigentlich den ganzen Tag?"*

6.30 Uhr: Wecker weckt. Ich bin sofort hellwach, das Hirn springt an und meine ToDo-Listen rattern fröhlich vor meinem inneren Auge vorbei. Die realen Augen gehen jedoch nur schwer auf und verzögern die Klamottenauswahl. Untendrunter ist leicht, da nur noch ein Set sauber ist (wer kommt vorbei und wäscht heute bei mir?). Oben? Jeans.
Jeans ins Büro geht nur selten, aber heute steht körperliche Betätigung und Staub auf dem Programm und Kleidchen sind da eher hinderlich.
Jeans und Bluse. Mir fröstelt etwas mit meiner ausgeschnittenen dünnen Bluse und ich mache mich auf die Suche nach einem ... ähem (wer hätte gedacht, dass ich sowas jemals tragen würde, bzw. dass ich sowas ÜBERHAUPT BESITZE) nach einem Unterhemd. (Wenn es woweit ist, werde ich euch selbstverständlich auch informieren, aber einen Nierenwärmer hab ich noch nicht!). Bluse ist zu weit ausgeschnitten, Unterhemd hat zu viel Spitze, die ich meinen Ingenieuren am frühen Morgen nicht zumuten kann. Suche nach Sicherheitsnadel beginnt.

6.45 Uhr: Holysh.., die Restaurationsarbeiten müssen verkürzt werden. Ordentliche Frisuren werden überbewertet...

7 Uhr: Frühstücksbrote vorbereiten. Ich angel vorgeschnittenes Kürbiskernbrot aus der Box und fasse beherzt in den Beutel. Ähm. Es zerbröselt innerhalb von Sekunden zu tausend Krümmeln. WASISTDASDENN? Ich versuche, vier Scheiben zu bergen, was mir leidlich gelingt. Die Idee: Im Toaster zusammenbacken, dann Butter als Klebemittel nutzen. Der Toaster spuckt nur Krümmel aus. War wohl keine gute Idee, aber mangels Alternativen belege ich Salamischeiben mit Brotkrümmeln.

7.10 Uhr: Pippi erscheint gut gelaunt. Noch mehr Überraschungen am frühen Morgen, denn sie muss mir verschwiegen haben, dass sie sich an einem englischen Internat angemeldet hat. Kleid im Schottenkarolook mit dunkelblauem Blazer, das Haar 1a geglättet.
Wo ist mein Wuschelkopfkind hin?
Das Mutterherz ist begeistert. Das Mutterherz weiß aber auch, dass sowas nicht ohne Grund geschieht. Verliebt in einen Schotten?
Da die ToDo-Listen gerade allgegenwärtig sind (siehe 6.30 Uhr), erscheint ganz schnell der Grund: Unterschrift unter Englandaustausch setzen. Meine Reise-Pippi hat entdeckt, dass Schüleraustausch ein anerkanntes Mittel zum Kofferpacken ist. Da ich selbst gern unterwegs bin (wen soll ich mal besuchen kommen?), kritzel ich schnell mein busybee auf das Formular. Der Schreck über den Preis wird aber ganz schnell mit dem Schreck über den Ort (Eastborne! Bääähhhh! Da hab ich doch schon fröstelnde Tage bei schlechtem Essen verbracht! Aber bös verliebt war ich ...) kompensiert.

7.20 Uhr: Abwurf Pippi an der Schule.

7.25 Uhr: Es muss glatt sein. das Streufahrzeug, dass vor mir her zockelt, blinkt erschreckend hell. Ich halte Zwiesprache mit meinem kleinen italienischen Auto, dass es sich nicht vor dem Winter fürchten soll - es besitzt nämlich seit neuestem schicke Winterreifen mit unglaublich superduperultraprotzigen schwarzen Felgen. Ich bin von mir selbst begeistert.

7.40 Uhr: Ich schleiche noch immer. Es ist aber heute schnelles Schleichen - alle scheinen frei zu haben. Ich nicht.
Deswegen: ToDo-Liste aufrufen. Schleichen und Nachdenken geht ganz prima. Meine Laune wird schlagartig um mehrere Punkte schlechter. Die Woche war ... besch ... ähm ... suboptimal. Der arme Popstar musste meine miese Laune öfter mal ertragen. Zu viele Projekte, die stocken. Zu wenige Entscheidungen, die getroffen werden mussten, zu viele Anfragen, die nie beantwortet wurden - auf gut Deutsch: Ich stecke fest!

7.55 Uhr: Ankunft Büro. Kurzer Check der Elektronik an unseren Ausstellungsstelen - alles blinkt, wie es soll. Sehr gut. Kaffee zapfen.

ab jetzt: arbeiten, arbeiten

12.20 Uhr: Der Versand ruft an, dass ein Geschenke für mich abgegeben würde. ich freue mich wie ein Plätzchen. Es ist ....
Es ist ...
Es ist eine fantastische Schreibtischunterlage mit allen wichtigen Messeterminen der Automationsbranche.
Super.
Menno. ich mag wieder in einer hippen Agentur arbeiten.

12.30 Uhr: Uaaaahhh, ich hab doch heute frei! Ich wollte doch um 12 Uhr gehen! Also, die Post ist jetzt wieder zu (das 4. Päckchen, ihr erinnert euch?). Nach Hause brausen.

13 Uhr: Der Popstar hat gekocht. Schnell mampfen.

13.15 Uhr: Abstimmung diverser Themen. Wir kommen ins Trudeln, denn um

13.19 Uhr kommen Pippi und ihr Oma heim und um

13.30 Uhr klingelt es schon wieder. Wir machen jetzt in Immobilienmakler und führen die Wohnung über uns Freunden vor. Das machen wir genau drei Stunden lang (woooooooowwww), denn um

16.30 Uhr fällt dem Popstar auf, dass er sich eigentlich dringendst Richtung Jahrhunderthalle nach Frankfurt aufmachen sollte. Arbeit ruft und so.
Mich ruft Pippi, Pippi-Oma, Wäsche und eine völlig verlotterte Wohnung.
Es folgt ein schneller Infoaustausch mit der Oma bezüglich Weihnachtsgeschenken für Pippi. Wäscheberge werden abgearbeitet, die Küche kann man schon wieder betreten …

18.30 Uhr Noch ein paar Runden durch das Postfach. Ich bin müde. Echt jetzt. Die Energie lässt nach. Also: Liebe Menschen (Johannes, Mike, Tanja und viele andere), die ihr heute nicht die versprochene Mail, das Telefonat oder ähnliches von mir erhalten habt - ich werde es nachholen. Liebe Post: Morgen komm ich.

19.20 Uhr Ich werde jetzt noch den Wunschzettel meines allerliebsten Patenkindes ins Handy speichern, damit ich morgen in Frankfurt nichts vergesse. Dann kommt ziemlich viel sehr heißes Wasser in die Badewanne und noch mehr Schaum. Wenn ich durchgegart bin, folgt nicht mehr viel.
Ich wünsch euch was!

Die schonungslose Wahrheit über Packstationen

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Ich habe wieder unglaublich spannende Dinge gelernt, die ich gerne mit euch teilen möchte:
1. Lasst vor Weihnachten nichts an Packstationen senden
und
2. Packstationen werden als Datingplattform unterschätzt!

Aber von vorne:
Ich musste ein paar nette Kleinigkeiten online bestellen. Und weil ich ja meine Postfiliale zeitlich nicht wirklich gut erreichen kann, lasse ich mir meine Sachen gerne an die Packstation schicken. Soweit, so gut.
Unsere Packstation steht nicht weit weg - entweder sammle ich alles auf dem Heimweg ein oder ein kleiner Spaziergang ist angesagt.
Also Bestellung erreicht Mainz, Bestellung wird in die Packstation gelegt, Frau busybee bekommt eine SMS. Da bekannt ist, dass noch weitere Päckchen in den nächsten Tagen eintrudeln sollen, wird die Abholung auf einen späteren Zeitpunkt verlegt.
Am nächsten Tag trudeln weitere Päckchen und weitere SMS ein.
Der Plan reift: Frau busybee schnappt sich ihre goldene DHL-Karte, fährt auf dem Heimweg vom Büro die Packstation an und kommt mit 4 Päckchen heim.

Also stehe ich frohen Mutes am gelben Pakethäuschen und gebe meine Pin ein, die mir zugeschickt wurde. "Wollen Sie Wertmarken kaufen?" erscheint auf dem Bildschirm. Nein, will ich nicht. Ich will meine 4 Päckchen. Aber irgendwie ist der Button "Sendung abholen" blind geschaltet.
"Bööööh, wasndas?!?"
Ausloggen, einloggen. Das Spiel von vorne. "Wollen Sie Wertmarken kaufen?"
Nein, immer noch nicht.
Ich bin genervt, checke die zugeschickten PIN-Nummern und überlege schon, an wen ich mich wohl wenden muss, um an meine Päckchen zu kommen.
*Flüstern ein: Jetzt wird es peinlich! Ich ziehe die Brille ab (haaaaaa) und überprüfe noch mal die SMS. Achgoddsche, da steht ja was von "Packstation in der XY-Straße"! *Flüstern aus

Räusper.
Ist mir schon mal passiert. Es gibt nämlich eine superduperneueriesengroße Station neben dem Discounter. Ok, denke ich mir, das schaff ich noch, bevor ich verhungere. Naja, ich müsste auch mal wohin. Stand ja schließlich schon ein Weilchen auf der Brücke im Stau.

Also wird die nächste Station angefahren.
Wieder: Pin eingeben. "Wollen Sie Wertmarken kaufen?" erscheint auf dem Bildschirm. Nein, will ich immer noch nicht. Ich will meine 4 Päckchen. Aber irgendwie ist der Button "Sendung abholen" schon wieder blind geschaltet.
Ausloggen, einloggen. Das Spiel von vorne. "Wollen Sie Wertmarken kaufen?"
AAAAAAArrrgggghhh, ich bin zu doof!
Ich prüfe wieder die SMS. Straße stimmt jetzt. Leider hab ich die falsche PIN eingegeben.
Richtige PIN eingeben. Das Fach geht auf.
EIN Fach geht auf und drin liegt EIN Päckchen. Immerhin eins von vieren!
Ein handschriftlicher Zettel verrät mir, dass wegen Kapazitätsproblemen weitere Sendungen in der ABC-Straße liegen.
HAHA!
Jetzt hab ich Blut geleckt, jetzt will ich sie alle!
Beine zusammenkneifen, Adresse im Navi suchen.
Aha, da gibt's also auch eine Station.

Ich hüpfe in meine Auto und fahre weiter. Zwischendurch überlege ich mir, was wohl Menschen machen, die nicht motorisiert sind…
Die Station liegt an einer großen Straße - kein Parkplatz in Sicht.
Ich fahre zwei mal dran vorbei und überlege, ob ich mich aus dem fahrenden Auto rollen lassen soll.
Was nun folgt ist nicht verkehrsregelkonform und eher Kamikaze.
…

Ich stehe irgendwann vor der Packstation.
Nein falsch!
Ich stehe irgendwann vor DEM Treffpunkt junger männlicher Erwachsener. Sie begrüßen mich alle sehr erfreut und jeder hat etwas zu meiner Begrüßung hinzuzufügen. Ich lächel gequält - weil ich ja mittlerweile ziemlich dringend … und so …
Es reicht aber anscheinend aus, um unsere Bekanntschaft eine Ebene weiter zu bringen. Ob ich denn Lust auf vö… hätte, fragt einer. Ich überlege kurz.
Nein, hab ich nicht.
Ich teile dies allen anwesenden Jungs höflich mit.
Wahrscheinlich flackert ein wildes "Ich will meine Päckchen!" hinter meinen Augen, so dass sie die Antwort sofort akzeptieren und auch nicht noch mal nachhaken.
Wieder: PIN eingeben. Es öffnen sich zwei Fächer, es fallen mir zwei Päckchen vor die Füße.
Irgendwie reicht meine Motivation nicht mehr aus, nach Päckchen Nummer 4 zu fahnden.

Mach ich morgen.


Was bisher geschah …

Dienstag, 2. Dezember 2014

Nun, was gibt es Neues im Hause busybee? Wieder keine Skandale? Keine Promiskuität? Sex, Drugs & Rock n´Roll?

Erkenntnisse - Erkenntnisse, gab es in der letzten Woche.

1. Wir vereinsamen. Erst schließt unser Schnitzelparadies zwei Häuser weiter. Der Popstar überlegte kurz, Veganer zu werden aus Protest. Jetzt ziehen unsere Nachbarn von oben weg und gestern machte der Lieblingskoch unseres Vertrauens direkt neben uns die Türen zu. Das ist alles sehr schlimm. Wenn ihr den Popstar und mich weinen sehen wollt, dann ist jetzt eine gute Gelegenheit - haben wir doch alle um uns vergrault…
(Lieber Oli, der Sonntag war ein Fest - der Montag eher nicht ... Deine nächste Party veranstalten wir bitte arbeitnehmerfreundlicher ...)

2. Daraus resultiert: Zwei Lokale zu, Frau busybee muss wieder selber kochen. Pippi wälzt Kochbücher, ist aber nicht wirklich überzeugt, dass ich das kulinarische Niveau halten kann. Ihr Vorschlag nach einer halben Stunde intensiver Recherche: ich könnte es mal mit Kartoffelsalat probieren und ansonsten laden wir alle unsere befreundeten Köche der Reihe nach ein - dann kommen sie auch nicht aus der Übung.

3. Ein Kilo Plätzchen ist echt viel. Wenn die Schule das jemals von euch als Spendenbeitrag verlangen sollte, dann kann ich euch nur den Tipp geben: Doppelte Menge, Schokoladenüberzug und Nüsse (am besten Makadamia). Auch Zwischenschichten aus Marzipan erhöhen das Gewicht. Nix Fluffiges wählen! Und: Dekoambitionen meinerseits werden nicht immer geschätzt ("Mama, du MUSST den Lebkuchenmännern keine Wimpern malen. NEIN!! Lass das!!")

4. Strukturiertes Handeln kann zu Angstzuständen führen. Wir haben es dieses Jahr tatsächlich geschafft, noch vor dem 1. Advent alle Geschenke (bis auf die für Pippi) zusammen zu sammeln. Warum? Der Popstar hatte einen Orga-Flash und ich folgte. Anfangs etwas widerstrebend, gegen Ende machte ich willenlos Abhaklisten. Das Ergebnis ist unglaublich und die gewonnene Zeit im Dezember lässt sich literweise in Glühwein ertränken. Aber Angst macht mir das schon. Also: Wer von mir dieses Jahr ein Geschenk haben möchte, kann sich jetzt melden! Ich hab unglaubliche Kapazitäten frei! Sogar Päckchen ins Ausland kämen früh an!

5. Mein Postfach ist von Außerirdischen gekapert worden. Oder von der NSA. Denn irgendwie kommen meine Mails wohl nie an. Irgendjemand fängt sie ab und archiviert sie. Ausgeliefert werden sie leider nie, denn sonst würden die Empfänger sie ja irgendwann beantworten. Ich habe mal nachgezählt: Von 21 verschickten Mails wurden zwei beantwortet. Diese Rate finde ich einfach bedenklich und ich sorge mich wirklich, dass meine liebevoll verfassten Worte schnöde weggesperrt werden. Oder sogar gequält??

6. Karma funktioniert! Echt jetzt. Wer blöd zu mir ist, ruft vielleicht meine Zornader auf der Stirn hervor und vielleicht sogar ein paar Wuttränen (weiss der aber nicht), aber alles kommt zurück ...



Hier: Verweigerung

Montag, 1. Dezember 2014

Dieser Blog ist von heute an quasi weihnachtsfrei.
Ich werde euch den Adventskalender von Pippi nicht zeigen, da er weder besonders kreativ ist noch der Inhalt von großer Bastelkunst zeugt. Säckchen mit Schokolade halt. Wie immer.

Unsere Deko? Es wird einen Weihnachtsbaum geben. Er ist an keinem Farbkonzept orientiert, er hat keine mundgeblasenen Drachenkopfkugeln aus der inneren Mongolei und auch die Decke, auf der er steht, ist eine alte Tischdecke, die nicht extra dafür genäht wurde. Der Eimer für Echtkerzen ist aus Plastik und steht daneben. Unser Weihnachtsbaum ist bunt und üppig und jedes Familienmitglied darf dranhängen, was es will.

Der Adventskranz ist ein Adventskranz. 4 Kerzen, ein bisschen Grün.

Und: Es wird keinen Blog-Adventskalender geben. Ich habe mir gestern einen Überblick über alle Verlosungen, Kalenderchen, DIY-Ideen und Co. verschafft - bei 32 habe ich aufgehört zu zählen. Das dürfen all jene dieses Jahr übernehmen, die dafür mehr Zeit haben. Oder in den letzten Wochen hatten.

Weihnachtsmarkt: Gestern und vorgestern. Ich habe brav mein Kilo Plätzchen bei der Schule abgeliefert und habe sie ebenso brav zurückgekauft. Pippi hat sich erst für die Schule und dann für die Pfadfinder die Füße erfroren. Also: Pflicht ist abgearbeitet, jetzt folgt nur noch die Glühweinkür.

Weihnachtskarten sind bestellt. 90% der Geschenke organisiert. Ich bin ein Genie!

Also: Hier ab jetzt nur noch Weihnachten auf dem Blog, wenn irgendetwas Lustiges mit Bezug darauf zu berichten ist. Wer trotzdem neugierig ist, findet selbstverständlich alles andere bei aufgeräumt! und die Bildchen wie immer bei "Bildschen vom Bienschen" bekannt auch als Instagram!





Nein, nein, nein .... JA!

Montag, 24. November 2014

Pippi ist ja - wie alle wissen - mittlerweile kein kleines Kind mehr.
Das ist super, aber auch irgendwie schade, da viele Dinge nicht mehr per Order der Mutter beschlossen werden können, sondern entweder alleine entschieden oder ausdiskutiert werden.
So auch die Frage nach den Klamotten. Also keine Chance mehr für das Muttertier.

Vor ein paar Tagen hatte ich eine Mail von POMPdeLUX im Postfach. Grundsätzlich lese ich ja Anfragen immer und meistens verfasse ich auch eine höfliche Absage, die meist etwas mit "nein, mein Kind krabbelt nicht mehr und wir brauchen auch keine Lätzchen" zu tun hat.
Das erste Reizwort war "Direktvertrieb": Nein, ich bin doch keine Tuppertante!
Das zweite war "Job": Nein, davon hab ich mehr als genug!
Das dritte "Kinderkleidung": Nöööö, also siehe oben, das wird nix mehr mit uns!

Neugierig war ich dann doch irgendwie und so landete ich auf der Homepage.

"Liebe Pippi! Leider muss ich dir mitteilen, dass du jetzt Größe 152 trägst. Kurze Ärmel oder Hosen sind da kein Argument. Oder wir adoptieren einfach ein niedliches Geschwisterchen ..."

"Liebes POMPdeLUX-Team, woher wisst ihr, was ich für Kinderkleidung liebe?! Das ist alles, alles sooo wunderschön! Könnt ihr das nicht bis 176 produzieren?? Oder in Damengrößen??"




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Ich bin schwer begeistert - zumal die Sachen alle erschwinglich sind.
Und deswegen kommt hier auch die Anzeige: POMPdeLUX sucht neue Mitarbeiterinnen. Alle Details findet ihr unten stehend. Solltet ihr Interesse haben, dann bewerbt euch dort UND gebt bitte an, dass ihr über meinen Blog busybee kommt - das wäre super nett!
Also, an alle modeinteressierten Mütter: Schaut es euch an!


 

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